Ottobrunn Einbrüche in Vereinsheime geklärt

Ein halbes Jahr hat sich ein 25-jähriger Einbrecher über einen gelungenen Coup in Ottobrunn und seine Beute freuen können. Jetzt haben ihn am Tatort gesicherte Spuren überführt. Nach Darstellung der Münchner Polizei war der zunächst unbekannte Täter in der Zeit zwischen Freitag, 10. Juli, 20.30 Uhr, und dem darauf folgenden Samstag, 12 Uhr, in zwei Vereinsheime an der Bahnhofstraße in Ottobrunn eingestiegen, nachdem er zuvor die Tür beziehungsweise ein Fenster mit Hilfe eines Pickels aufgehebelt hatte. Bei der Suche nach lohnender Beute war der Täter offenbar rücksichtslos vorgegangen. Laut Polizeibericht vom Juli 2015 verwüstete er die Räumlichkeiten. Mit mehreren elektronischen Geräten und mit vorgefundenem Bargeld hatte sich der Täter unerkannt davonmachen können.

Nun aber haben ihn nach Überzeugung der Polizei "tatrelevante, humanbiologische Spuren" überführt, die im Pfadfinderheim gesichert werden konnten. Die Spurensicherung fand sie an dem Pickel, dem Tatwerkzeug, das der Täter im Pfadfinderheim zurückgelassen hatte. Der Beschuldigte habe in seiner Vernehmung die Einbrüche bestritten. Doch "diese Spuren konnten zweifelsfrei dem 25-jährigen Mann zugeordnet werden", heißt es im Bericht des Polizeipräsidiums München vom Sonntag.