15 Jahre Atomic CaféWillkommen im Club

Warum Soldaten versuchten, das Atomic Café zu stürmen, Kiss draußen bleiben mussten und der Agent von Pete Doherty die Clubbetreiber als Babysitter engagierte: Das legendäre Atomic Café ist eine Institution im Münchner Nachtleben. Nun feiert es 15. Geburtstag. Es könnte das letzte Jubiläum sein.

Warum Soldaten versuchten, das Atomic Café zu stürmen, Kiss draußen bleiben mussten und der Agent von Pete Doherty die Clubbetreiber als Babysitter engagierte: Das legendäre Atomic Café ist eine Institution im Münchner Nachtleben. Nun feiert es 15. Geburtstag. Es könnte das letzte Jubiläum sein.

Was im P1 zu wenig ist, kann im Atomic Café schnell zu viel sein. Denn obwohl der Club seit 15 Jahren das Münchner Hauptquartier alternativer Indies ist, lässt der oft überraschend schmalschultrige Türsteher natürlich nicht jeden rein. Lange galt ein rosa Polohemd als Ausschlusskriterium, mit den Jahren ist man an der Tür des Atomics ein wenig gnädiger geworden. Selbst Trachten sind inzwischen erlaubt. Nur die Marke Ed Hardy will Clubbetreiber Christian Heine immer noch nicht in seinem Club sehen. Und Waffen - selbst wenn sie Kiss gehören.

Bild: Atomic Cafe 11. Januar 2012, 19:232012-01-11 19:23:20 © Süddeutsche.de/Anna Fischhaber/wib