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30. April, Heilig-Kreuz-Kirche

So bunt wie am Samstagabend geht es sonst in der Heilig-Kreuz-Kirche nicht zu. Philipp Geist lässt Sternschnuppen durch den Raum schweben, die hohen Decken sind bunt eingefärbt, unzählige Kreuze werden auf die Wände projiziert, während Dirigent Michael Hofstetter sein Ensemble mehrstimmige Vokalmusik aus dem Frühbarock singen lässt. Passenderweise steht das Kirchenkonzert unter dem Namen "In Gegensätzen Einheit finden" - ein Motto, das sich charakteristisch auf die gesamte "Lange Nacht der Musik" übertragen lässt. 220 Bands auf 112 Bühnen - das klingt nach spannender Entdeckungsreise, auf die sich auch dieses Jahr wieder 20 000 Besucher begeben haben. Das klingt ein wenig auch nach Stress, irgendetwas verpassen zu können. Genau da hilft ein wenig Pause - und ein audiovisuelles Erlebnis, das den Trubel auf den Straßen Münchens kurz vergessen macht.

Bild: Stephan Rumpf 1. Mai 2016, 18:322016-05-01 18:32:18 © SZ.de/infu