Olching Meditieren, tanzen, singen

Das erste Olchinger Friedensfest soll Menschen verbinden

Mit Maya-Meditation, Sanskrit-Mantra-Tanz, schamanischer Seelenreise und Chanten will Monika Motzko den Frieden auf der Welt stärken - deshalb organisiert sie am Samstag ein Friedensfest. "Viele der Leute, die das Programm gestalten, sind spirituell", sagt Motzko, auf die ausgefallenen Angebote angesprochen. Ausschließlich in diese Ecke gedrängt will sie die Feier jedoch nicht wissen. "Das Fest soll für alle da sein", erklärt Motzko, die als Heilpraktikerin für Psychotherapie arbeitet. Außerdem gebe es auch Programmpunkte, die mit Spiritualität nichts zu tun haben, wie etwa das Mitmach-Theater unter der Leitung von Silvia Frank von der Einrichtung "Wohnen mit Perspektive". Dabei soll ein spontanes Theaterstück entstehen, an dem jeder Besucher mitwirken kann. "Damit soll etwas Verbindendes geschaffen werden", sagt Motzko.

Eine andere Art von Verbindung soll die Schamanin aus El Salvador während der Maya-Meditation aufbauen. "Menschen in El Salvador und Guatemala werden in ihren Ländern zur gleichen Zeit meditieren", erklärt Motzko. Und auch das große Friedens-Mosaik steht unter dem Motto "Gemeinsamkeit schaffen". Jeder Besucher kann während der Feier ein Bild malen, das zeigt, wie er sich den Frieden vorstellt. Am Ende des Tages sollen die Zeichnungen und Gemälde zu einem großen Gesamtwerk zusammengefügt werden.

Mit der Feier beschreitet Motzko neue Wege. Ein Stück weit sei die Organisation eine Herausforderung gewesen. "Viele Menschen kennen den Gedanken, als einzelner in der Welt kaum etwas ausrichten zu können", sagt Motzko. Mit dem Friedensfest will sie den Gegenbeweis antreten. Schon bei der Planung und der Programmauswahl habe sie feststellen können, wie einfach es ist, Leute zu mobilisieren, und wie viele Lust darauf haben, sich für den Frieden zu engagieren.

Olchinger Friedensfest, Samstag, 22. Juli, von 16 bis 22 Uhr rund um den kleinen See im Grünanger im Schwaigfeld