Olching AfD-Plakate verschwinden

Die Zerstörung oder Beseitigung seiner Plakate beklagt AfD-Direktkandidat Florian Jäger.

(Foto: Privat)

Kreisverband setzt "Erfolgsprämie" zur Ergreifung der Täter aus

Nach der SPD hat nun auch die AfD mit der Zerstörung ihrer Plakate im Bundestagswahlkampf zu kämpfen. Während die Sozialdemokraten Anzeige wegen Sachbeschädigung gestellt haben, geht der Kreisverband der Alternative für Deutschland einen anderen Weg. Man habe eine "Erfolgsprämie zur Ergreifung der Täter ausgeschrieben", teilt Direktkandidat Florian Jäger mit. Der Kreisverband arbeite mit verschiedenen Sicherheitsunternehmen zusammen und werde Mitarbeitern einen Betrag von 400 Euro für "jeden überstellten Straftäter auszahlen", heißt es in seiner Pressemitteilung. Zum Handeln genötigt sieht sich Jäger, da seine Plakate in Teilen des Wahlkreises Dachau-Fürstenfeldbruck "komplett abgeräumt" würden. In Olching etwa seien von 50, 60 Stück am anderen Tag nur noch drei übrig gewesen. Das bezeichnet Jäger als eine "Form der politischen Gewalt". Zudem will der Bundestagskandidat in der Zerstörung der Plakate ein Anzeichen für "den Linksruck in unserer Gesellschaft" erkennen. Die nun ergriffene Maßnahme einer Erfolgsprämie wertet der AfD-Mann als "entschlossenes Vorgehen" gegen Feinde der Demokratie, was CSU, SPD und Grüne vernachlässigen würden.