Fürstenfeldbruck Küchen auf Rädern

41 Foodtrucks verkaufen ihre Gerichte auf dem Volksfestplatz

Von Julia Bergmann, Fürstenfeldbruck

Das Fürstenfeldbrucker Foodtruck Festival geht in die zweite Runde und wird größer, erlesener und hat länger geöffnet. Ganze zwei Tage sollen Genießer aus der Region am Wochenende ihren kulinarischen Gelüsten frönen dürfen. Dafür bieten 41 Foodtrucks Leckereien aus sämtlichen Küchen der Welt. Wer will, kann seinen Tag also gustatorisch mit einem Curry in Indien beginnen, zum Nachtisch mit einem Donut einen Abstecher in den USA einlegen und abends den Tag bei einer frisch gebackenen Pizza in Italien ausklingen lassen. Am Samstag, 24. Juni, ist das von 16 bis 23 Uhr auf dem Brucker Volksfestplatz möglich, am Sonntag öffnen die Trucks von 12 bis 20 Uhr.

"Wir wollen an den Erfolg des vergangenen Jahres anknüpfen", sagt Markus Bauer, der dem Organisationsteam des Festivals angehört. 2016 kamen 10 000 Besucher zum Volksfestplatz, teilweise auch aus Landsberg, Dachau und Freising, obwohl es den ganzen Tag lang immer wieder regnete. "Wir haben uns rein auf Foodtrucks spezialisiert", erklärt Bauer weiter. Imbissstände, wie man sie von Street-Food-Festivals kennt, wird es in Bruck nicht geben. Verkauft wird ausschließlich aus Fahrzeugen heraus, oft aus Oldtimern, die von ihren Besitzern mit großer Liebe zum Detail zu Foodtrucks umgebaut worden sind. "Wir haben auch darauf geachtet, dass es so wenig Doppelungen wie möglich gibt", sagt Bauer. Das Angebot wird also abwechslungsreich.

Wegen der großen Nachfrage kommen in diesem Jahr außerdem zehn Trucks mehr als im Vorjahr, das Festival wird somit zwei Drittel des Volksfestplatzes belegen. "Und wir haben noch 84 Trucks auf der Warteliste", verrät Bauer. Beworben hätten sich ursprünglich sogar 125. Mit dem Festival treffen die Veranstalter also ganz offensichtlich einen Nerv. Das bedeutet aber auch, das die Besucher Geduld mitbringen müssen. Im vergangenen Jahr bildeten sich vor den Ausgaben meterlange Schlangen. Organisator Hans Schmölz hat deshalb einen Tipp parat: "Foodtruck-Profis kommen in Gruppen", sagt er. So könne sich jeder an einer anderen Schlange anstellen, so viel mitnehmen, wie geht, und am Ende wird die Ausbeute in der großen Runde geteilt. Neu ist in diesem Jahr auch das Sponsoring. Die Organisatoren bekommen Unterstützung vom TV-Sender Kabel 1, der während des Festivals eine Live-Bühne aufbaut und viele Extras wie ein Gewinnspiel veranstaltet sowie auch eine groß angelegte Dokumentation über das Festival dreht. Der zweite Sponsor ist die Münchner Brauerei Giesinger Bräu.

Die Foodtrucks werden aufgereiht am Rand des Volksfestplatzes stehen. In der Mitte des Platzes wird zum einen die Kabel-1-Area aufgebaut, in der allein am Samstagabend sechs Bands das Publikum unterhalten sollen. Besucher haben am Samstag auch die Möglichkeit, via App den Foodtruck-Star des Tages zu wählen, der um etwa 21.45 Uhr auf der Bühne ausgezeichnet wird. Außerdem gibt es dort ausreichend Sitzgelegenheiten, eine große Getränkebar und zwei Schirmzelte, die entweder vor Sonne oder vor Regen schützen. Auch für Kinder haben sich die Organisatoren ein abwechslungsreiches Programm einfallen lassen. Neben Kinderschminken, Glitzertattoos und Ballontieren wird es auch einen Clown-Auftritt und ein Kasperletheater geben.

Direkt am Festivalgelände stehen den Besuchern 300 Parkplätze zur Verfügung. Weil das für die erwarteten 8000 Besucher pro Tag nicht reichen wird, gibt es einen Shuttle-Service vom Parkplatz am S-Bahnhof Fürstenfeldbruck und vom Parkplatz des Veranstaltungsforums. Natürlich habe man auch das Sicherheitskonzept in diesem Jahr angepasst. Das Gelände wird komplett umzäunt sein, außerdem wird es am Eingang stichprobenartige Taschenkontrollen geben.

Foodtruck-Festival, Volksfestplatz, Samstag und Sonntag, 24./25. Juni. Am Samstag ist von 16 bis 23 Uhr geöffnet, am Sonntag von 12 bis 20 Uhr. Weitere Information zum Programm unter www.foodtruck-festival-ffb.de.