Fürstenfeldbruck Kränzlein will Auskunft zu Erstaufnahme

Der frühere Puchheimer Bürgermeister und SPD-Landtagsabgeordnete Herbert Kränzlein will von der Staatsregierung wissen, wie sie sich die Zukunft des Fliegerhorstes als Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge vorstellt. Kränzlein reagiert mit seiner Anfrage auf einen Bericht der SZ Fürstenfeldbruck aus der vergangenen Woche, die Regierung beabsichtige, die Erstaufnahme im Fliegerhorst zu erweitern und als Alternative zu München vorzusehen. Bislang sei die Rede davon gewesen, dass die Erstaufnahme im Fliegerhorst spätestens zum Ende des Jahres 2018 aufgelöst werde, sagte Kränzlein. Von der bayerischen Regierung will er nun wissen, ob es bei diesem Datum bleibt oder nicht. Außerdem fragt Kränzlein, ob die Unterbringung von 300 anerkannten Asylbewerbern im Fliegerhorst, also an einem zentralen Ort, nicht der Strategie der Kommunen zuwider läuft, die auf eine möglichst dezentrale Unterbringung setzt. Kleinere Gruppen erhöhten die Chancen auf Integration, heißt es in der Anfrage des Abgeordneten, der in Eichenau wohnt.