Hofflohmärkte in Schwabing

Hier hat alles angefangen: Die Schwabinger haben im Jahr 2000 ihre Wohnungen ausgemistet, Kisten voller Bücher, Kleidung oder kuriosem Kleinkram in ihre Hinterhöfe geschleppt und dorthin zum Trödeln eingeladen. Damit waren die Münchner Hof- und Gartenflohmärkte ins Leben gerufen.

Anfangs beteiligten sich 33 Hausgemeinschaften, vier Jahre später waren es schon mehr als 130 und mittlerweile machen jedes Jahr mehr als 300 Schwabinger Häuser mit.

Andere Viertel haben die Idee schon bald übernommen, inzwischen wird in mehr als 20 Stadtteilen getrödelt. Das Besondere daran: Die Flohmärkte bieten eine wunderbare Gelegenheit, ungeniert hinter die Fassaden der Häuser zu spähen und dabei verschiedenste Welten zu entdecken - vom Gartenzwergparadies bis zum grünen Urwald.

Schwabinger Hofflohmärkte, 20. Mai 2017.

Bild: Catherina Hess 22. April 2017, 12:442017-04-22 12:44:49 © Süddeutsche.de/infu/amm/afis