Ebersberg Zwischenstopp im Studio

Jutta Elschleger und Kollegen stellen beim Kunstverein aus

Die Forstinninger Malerin Jutta Elschleger zeigt ihre Arbeiten am Wochenende zusammen mit den Münchner Kollegen Andrea Eisenberger, Krisztina Dózsa-Farkas und Uwe Struntz für einen kurzen "Stopover" im Studio an der Rampe in Ebersberg. Jutta Elschleger erhielt bei der diesjährigen Mitgliederausstellung des Kunstvereins Ebersberg einen Publikumspreis (zweiter Platz). Ihre Bilder bestechen durch den Kontrast von vorwiegend abstrakten, verdichteten Hintergründen mit figurativen Elementen, fast immer Menschen oder Tiere, teils mit starker Symbolkraft versehen, teils mit einem Augenzwinkern. Elschleger arbeitet hauptsächlich mit Acryl und Kohle auf Leinwand. Durch viele Farbaufträge, die teils wieder entfernt werden und so untere Schichten sichtbar machen, erzeugt sie Tiefe.

Uwe Struntz beschäftigt sich mit Malerei, Collage und Druckgrafik. Er verwendet mit Vorliebe Bildmaterial aus Printmedien und dem Internet, je trivialer, desto interessanter. In einem assoziativen Prozess wird dieses Material von ihm neu interpretiert und oft paradox zueinander gesetzt, ein neues, spannendes Miteinander. Seine Werke reflektieren und persiflieren so die Bilderflut. Andrea Eisenbergers Arbeiten zeigen ein großes Bewusstsein für Raum und einzelne Aspekte, die eine Assoziationskette lostreten können. Sie nutzt mystische Elemente ebenso wie vertraute Symbole, Comicfiguren oder Tiere in ihrer Bildsprache, spielt mit Andeutungen und Wiederkennung. Die Ungarin Krisztina Dózsa-Farkas ist eine Meisterin der Formen und Farbzusammenstellungen. Obwohl ihre Bilder streng grafisch sind, erzeugen sie trotz maximaler Abstraktion Emotionen.

Die Vernissage der Ausstellung "Stoppover" im Studio an der Rampe findet statt am Freitag, 17. November, um 19 Uhr, musikalisch begleitet vom Kat-Heinrich-Ensemble. Geöffnet ist die Schau dann am Samstag, 18., von 14 bis 19 Uhr und am Sonntag, 19. November, von 14 bis 18 Uhr.