Ausstellung Ebersberg morgen schon heute

Bis Ende April sind im Rathaus die Entwürfe für die Entwicklung der Münchner Straße zu sehen.

(Foto: Peter Hinz-Rosin)

Im Rathaus sind Entwürfe für die Münchner Straße zu sehen

Von Wieland Bögel, Ebersberg

Einen Blick in die Zukunft der Kreisstadt gibt es von sofort an im Rathaus Ebersberg. Dort sind zu den üblichen Öffnungszeiten noch bis zum Montag, 30. April, die Ergebnisse eines Architektenwettbewerbs für das Gebiet entlang der Münchner Straße bei der Kreisklinik ausgestellt. Diese plant in den kommenden Jahren einen neuen Personalbau mit etwa 100 Wohnungen auf dem Grundstück des ehemaligen Dialysezentrums südlich des Krankenhauses. Herauszufinden, wie ein solches Gebäude ins Stadtbild passen kann, war die Hauptaufgabe der Architekten in dem Wettbewerb.

Gewonnen hat diesen der Entwurf der Büros Schober und Hahn, so urteilte Anfang März eine Jury, der Bürgermeister Walter Brilmayer, Kreisklinikchef Stefan Huber, die Leiterin der Abteilung Zentrales und Bildung im Landratsamt Brigitte Keller und Vertretern aller Stadtratsfraktionen angehörten. Auch im Technischen Ausschuss des Stadtrates Mitte März fand dieser Entwurf aus fünf unterschiedlich hohen Wohnblocks, von denen einer als Riegel die Münchner Straße vom Rest der neuen Siedlung trennt, eine deutliche Mehrheit. Neben der Form und Verteilung der Wohnhäuser lobten Jury und Stadträte besonders den Entwurf für die Tiefgarage. Diese könnte bis zu drei Stockwerke umfassen und damit bis zu 260 Parkplätze enthalten. Dies ist der Stadt besonders wichtig, denn bereits jetzt gibt es rund ums Krankenhaus Parkprobleme. Da das Grundstück, auf dem der Personalwohnbau einmal entstehen soll, derzeit als Parkplatz genutzt wird, war es eine Vorgabe der Stadt, nicht nur ausreichend Stellplätze für die Autos der Bewohner, sondern auch Ersatz für die wegfallenden Plätze zu schaffen.

Ebenfalls Teil des Wettbewerbs waren Ideen für die Entwicklung des westlich des geplanten Personalbaus gelegenen Wohngebietes. Hier fanden Jury und Stadträte das Konzept des Büros Eberhard von Angerer am überzeugendsten, es sieht Nachverdichtungen besonders entlang der Münchner Straße vor, wenn die Eigentümer solche beantragen.