Aßling Wlan-Hotspots in Aßling geplant

Gemeinde will sich am staatlichen Förderprogramm beteiligen

Die Gemeinde Aßling will im Gemeindegebiet sogenannte Wlan-Hotspots einrichten. Geplant ist eine Beteiligung am Förderprogramm der Staatsregierung, welche bis 2020 ein Netz von 10 000 Hotspots an 5000 Standorten einrichten will. Einstimmig hat der Gemeinderat am Dienstagabend zugestimmt, sich für "Bayern Wlan" zu bewerben. Mögliche fünf Standorte hat das Gremium ausgemacht: Rathaus/Feuerwehrhaus, Schule, Bahnhof und Dorfgemeinschaftshaus Lorenzenberg. Grünen-Gemeinderat Konrad Eibl schlug zudem den Kirchplatz vor.

Der Freistaat übernimmt allerdings nur für zwei Standorte die Einrichtungskosten. Die laufenden Betriebskosten hat die Kommune zu bezahlen. Ob die Gemeinde auf eigene Kosten alle vorgeschlagenen Standorte zu Hotspots machen wird, hängt laut Geschäftsleiter Wilfried Graupe von den Bedingungen und den Kosten ab: "Der Rahmenvertrag wird Ende März geschlossen, über die genauen Konditionen wird dann informiert." Die technische Umsetzung vor Ort und die Begleitung der teilnehmenden Kommunen wird das Wlan-Zentrum in Straubing leisten.

Der Einstieg für den Bürger in das freie WLAN soll leicht und praktisch sein. Die Startseite sieht immer gleich aus, es sind keine Passwörter und keine Anmeldedaten erforderlich. Das Konzept sieht vor, dass ein privates Unternehmen den Betrieb der Hotspots übernimmt, die alle "@BayernWLAN" heißen. Der Datenschutz wird dabei garantiert, der Jugendschutz wird durch entsprechende Jugendschutzfilter des Unternehmens gewährleistet.