Tracht
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Sie sollten davon Abstand nehmen, sich auf dem Oktoberfest ein T-Shirt mit einem Aufdruck wie "I survived Oktoberfest" zu kaufen. Die Münchner finden das nicht lustig, sondern peinlich. Und die Sepperlmützen, die bei Touristen besonders beliebt sind, würde ein Münchner niemals aufsetzen.
Stattdessen überlegen Sie lieber, sich eine traditionelle Tracht zuzulegen. Denn in ist, wer in Tracht auf das Oktoberfest geht - also als Mann in der Lederhose und als Frau im Dirndl. Allerdings gilt es auch hier einige Regeln zu beachten: Turnschuhe zu Lederhosen und Dirndl sind tabu, kaufen Sie stattdessen so genannte Haferlschuhe.
Ein Dirndl sollte nicht bei den Knien aufhören, sondern fast bis zu den Knöcheln reichen. Wichtig ist auch: Haben Sie die Schleife links gebunden, heißt es, Sie sind Single und das bedeutet auf der Wiesn: Anbandlopfer. Tragen Sie sie auf der rechten Seite, dürfen Sie sich nicht wundern, warum Sie keiner anspricht. Das bedeutet nämlich: Ich bin vergeben.
Bierzelt
"Wegen Überfüllung geschlossen" - Diese Worte auf Schildern vor dem Bierzelt verärgern jeden Oktoberfestbesucher. Das bedeutet: In dem Bierzelt ist es so voll, dass keine weiteren Personen mehr hineingelassen werden. Und das passiert an jedem Oktoberfest-Wochenende.
Wenn Sie es sich aussuchen können, gehen Sie montags, dienstags, mittwochs oder donnerstags auf das Oktoberfest. Dann ist es vergleichsweise ruhig, die Stimmung aber genauso gut. Wer am Wochenende ins Bierzelt will, sollte sich weit vor der Öffnung um 11 Uhr vor dem Zelt anstellen, um noch einen Platz zu ergattern. Die ersten Bierdurstigen sind schon um 7 Uhr früh da. Wem es gelingt, in ein Zelt zu kommen, sollte sich in der Mitte des Zeltes nach einem freien Platz umsehen.
Denn dort sind nicht alle Plätze reserviert. Ist ein Tisch schon besetzt, aber es ist noch ein wenig Platz frei, darf man fragen, ob man sich dazusetzen kann. Dies ist sogar ausdrücklich erwünscht. Denn neue Leute kennenzulernen, gehört zu einem Oktoberfestbesuch dazu! Welches Bierzelt für Sie geeignet ist, erfahren Sie in unserer Bierzelt-Typologie. Vorsicht: Ein Bierzelt ist nicht mit einem Biergarten zu verwechseln: Das heißt, Sie dürfen in die Zelte kein Essen von Zuhause mitbringen.
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(sueddeutsche.de/wib)
Partyzone Flußufer
Die neueste Antwort
Die Unterschenkel sollten bis zum Knie vor Kotz- und Urin-Spritzern geschützt sein.
Ein Helm ist als Schutz vor fliegenden Masskrügen in den Zelten stark zu empfehlen.
Desgleichen ein Gehörschutz.
Ein Geruchsfilter ist eine gute Investition. Vor Allem, wenn man in der Nähe der Theresienwiese arbeitet oder öfter zu tun hat, ist es auch in den Wochen nach der Wiesn eine gute Sache. Ausser man steht auf den Geruch öffentlicher Urinale.
Sollte man ein gewisses Niveau nicht unterschreiten wollen, empfiehlt es sich während des Oktoberfestes in den Urlaub zu fahren.
Also Ich vermisse noch den einen oder anderen praktischen Tipp zur Wiesn ... ;o))))