Alternative KulturDas sind Münchens spannendste Zwischennutzungen

Mars Markt, Lovelace, Flostern - solche Projekte schaffen an ungewöhnlichen Orten Raum für Konzerte, Ausstellungen und Nachtleben. Sieben Beispiele.

Von Laura Kaufmann und Franziska Schwarz

Lovelace

In der Kardinal-Faulhaber-Straße 1 wartet ein Großprojekt auf die Eröffnung. "This is really happening", das hier passiert wirklich, ist an der Tür des "Lovelace" zu lesen. Das Projekt stemmt eine Reihe Münchner Veranstalter um Gastronom Michi Kern. Ein "Hotel Happening" wollen die Betreiber in der ehemaligen königlichen Filialbank auf 4800 Quadratmetern schaffen, einen kulturellen Treffpunkt nach dem Vorbild früherer Grand Hotels, in denen nicht nur gewohnt wurde, sondern auch gegessen, getanzt, debattiert. Ein Café in der Lobby steht allen offen, es gibt 30 Hotelzimmer, Bars, Eventräume, in denen Filmpremieren stattfinden sollen, Shops, in denen die Einrichtungsgegenstände gekauft werden können. Die Eröffnung war eigentlich für Mai geplant, man wartet wie so oft noch auf die ein oder andere Genehmigung, um voll loslegen zu können. Bis 2019. Der Hauseigentümer, die Bayerische Hausbau, will dann selbst ein Hotel dort verwirklichen

Bild: Florian Peljak 12. Juli 2017, 10:142017-07-12 10:14:06 © SZ.de/infu