Michelle Obama hat dem Übergewicht ihrer Landsleute den Kampf angesagt. Ihr Engagement um eine gesunde Ernährung kommt jedoch nicht bei allen gut an: Ein US-Politiker hat sich jetzt über eine Kampagne der First Lady lustig gemacht - und dieser einen "dicken Hintern" bescheinigt.
Ann Marsh-Meigs wollte ihren Ohren nicht trauen: Auf dem Weihnachtsbasar ihrer Kirche in Hartford (US-Bundesstaat Wisconsin) saß die ältere Dame mit dem republikanischen Abgeordneten Jim Sensenbrenner an einem Tisch, als das Gespräch auf eine Ernährungskampagne von Michelle Obama kam. Doch der Politiker äußerte sich nicht etwa lobend über die Initiative der First Lady gegen Übergewicht bei Kindern - sondern setzte zu einer fiesen Lästerattacke an.
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Not amused dürften Barack und Michelle Obama über die Lästereien eines republikanischen Abgeordneten sein: Dieser äußerte sich abfällig über die Figur der First Lady. (© Reuters)
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Wie die 72-Jährige später gegenüber amerikanischen Medien erklärte, soll ihr Gegenüber das Engagement der 47-Jährigen lächerlich gemacht und darauf verwiesen haben, andere Präsidentengattinen hätten sich "ernsthafte Projekte" gesucht. Angeblich spottete der - durchaus korpulente - 68-Jährige anschließend, Michelle Obama habe doch selbst einen "dicken Hintern".
Lästerattacke mit Fortsetzung
"Er hat einfach angenommen, dass jeder am Tisch ihm zustimmen und seinen Kommentar lustig finden würde", echauffierte sich Marsh-Meigs gegenüber dem US-Nachrichtendienst politico.com. Sie selbst habe die Bemerkung aber keineswegs zum Lachen gefunden und auch in der Runde habe fassungsloses Schweigen geherrscht. "Ich habe dann gesagt: 'Ich denke, Michelle ist eine schöne und elegante Frau, und sie zieht sich wunderbar an'", berichtete die Seniorin.
Vielleicht weil er nicht die gewünschte Resonanz erhielt, soll der Politiker dem US-Onlinedienst FishbowlDC zufolge seine Lästereien sogar noch einmal wiederholt haben. Am Reagan National Aiport wurde er demnach von Umstehenden bei einem Telefongespräch belauscht. Darin soll sich der 68-Jährige darüber ausgelassen haben, dass die First Lady "uns Vorträge über richtige Ernährung hält, obwohl sie selbst ein großes Hinterteil hat."
Mittlerweile hat sich Sensenbrenner entschuldigt: "Ich bedauere meinen unangemessenen Kommentar und habe mich in einer persönlichen Nachricht an die First Lady enschuldigt", teilte der Republikaner in einem Statement mit. Sein Fett weg bekommt der 68-Jährige für sein Verhalten dennoch: "Wie blöd kann man sein?", kommentierte Ann Marsh-Meigs die aufgeflogene Lästerattacke des Politikers.
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(sueddeutsche.de/jobr/vs)
Brasiliens Präsidentin Roussef
Wenn das lustig sein soll hab ich`s nicht verstanden.
zur Klärung dieser Frage präsentieren Sie den Lesern aber ein Foto mit der falschen Ansicht der Präsidentinnengattin. Über ihr Gesicht hat niemand was gesagt.