Die Shell-Jugendstudie belegt: Die Jugend ist mal wieder besser als ihr Ruf. Probleme gibt es trotzdem. Ministerin Schröder, die sie lösen müsste, hat keine Rezepte gegen die Perspektivlosigkeit, die Jugendliche aus bestimmten Milieus erleben.
Onur ist 15, geht auf die Hauptschule, die Eltern sind türkischer Abstammung. Er prügelte sich gerne und ausgiebig. Ein "Zündbombe" sei er gewesen, sagt er. Wenn man ihn anzündete, dann ging er eben hoch. Dann wechselte er die Schule, baute Vertrauen zu einem der neuen Lehrer auf. Jetzt ackert Onur für den "Quali", der Berechtigung, mit einem besonders guten Hauptschulabschluss weiterführende Schulen zu besuchen. Er ist zuversichtlich, dass er das schafft. Ein Optimist ganz im Einklang mit den Ergebnissen der 16. Shell-Jugendstudie, die an diesem Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. Onur wird darin als ein Fallbeispiel vorgestellt.
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Peter Blauwhoff, Deutschland-Chef von Shell, und Bundesfamilienministerin Kristina Schröder stellten vor der Bundespressekonferenz in Berlin die 16. Shell-Jugendstudie vor. Schröder blieb blass: Viel kann ihre Politik den Jugendlichen nicht anbieten. (© dpa)
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Finanzkrise, Abschwung, hohe Arbeitslosigkeit - für die aktuelle Generation der zwölf- bis 25-Jährigen scheint das alles kein Grund zu sein, "den Kopf in den Sand zu stecken", wie es der Deutschland-Chef von Shell, Peter Blauwhoff, formuliert. Trotz aller Widrigkeiten hat sich der Anteil der optimistischen Jugendlichen um neun Prozentpunkte auf 59 Prozent gegenüber der vorangegangenen Studie aus dem Jahr 2006 erhöht.
Alles im Lot also? Mitnichten. Die größte Jugendstudie in Deutschland belegt auch: Optimismus zeigen zunehmend eher die, die ihn sich leisten können. Die "Abgehängten", wie Studienleiter Mathias Albert sie nennt, sind inzwischen weitaus weniger zuversichtlich, wenn es um ihr weiteres Leben geht.
Hinter den "abgehängten Jugendlichen" verbergen sich etwa zehn bis 15 Prozent aller Jugendlichen, sie stammen zumeist aus sozial benachteiligten Familien. Bei ihnen weisen die statistischen Daten in fast allen Belangen auf eine düstere Zukunft hin. In der Regel haben sie eher schlechte Bildungsabschlüsse, verbringen viel Zeit mit Computerspielen, kümmern sich zu wenig um echte soziale Beziehungen.
Auf der anderen Seite stehen die anderen Jugendlichen mit sozial gesichertem Hintergrund. Die spielen eher weniger am Computer als mit Schulfreunden. Sie treiben Sport, lernen ein Instrument, sind besser in der Schule. Dass dort Zuversicht herrscht, verwundert nicht. Das Problem ist: "Die Kluft wird größer", sagt Jugendforscher Albert.
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Augewachsen in bestem Elternhaus. Gymnasium. Parteikader. Studium eines relativ simplen Faches. Promotion mit allen Hilfen. Und jung und unerfahren. Von irgendjemandem protegiert und wie die Jungfrau zum Kinde auf den Ministerposten gekommen.
Wie soll denn die Dame zu Lösungen oder Hilfen kommen? Sie lebt in einem goldenen Palast, wie einst der Chinesische Kaiser. Fast wie in einer verbotenen Stadt.
Es ist mir unverständlich wie man so Ministerin werden kann.
Wie soll denn eine junge Frau wie JUngpolitikerin Schröder, gerade selbst dem Jugendlichen-Alter entwachsen und dennoch bereits mit einem Vitamin B- Doktortitel geschmückt wissen, was bei "ihren" Jugendlichen Sache ist?
Die Frau Doktor Ministerin zieht es vor, "Wissenschaftliche Institute" von Großkonzernen mit sogenannten "Studien" über das Verhalten Jugendlicher zu beauftragen, statt selbst innovative Ideen zu kreiieren, wie der Jugend heute bessere Perspektiven geboten werden könnten.
So gerät Familienpolitik zum Roulettespiel...
Frei nach TS:
1. Intelligenz. Die "abgehängten" sind einfach zu bl*d. Schlechte Gene und so...
2. Druck: Wir müssen diese Jugendlichen nur mehr Drangsalieren. Dann wird das schon was. Zuerst sollten wir von den Eltern jedes Jugendlichen, der in der Hauptschule einen schlechteren Durchschnit hat, als 3.0 eine Sondersteuer erheben. Wer auf Harz4 ist, bekommt denmentsprechend 10% gekürzt.
3. Wenn das nicht hilft, wird den Eltern bei der Erziehung geholfen. Für die Jugendlichen wird eine echte Ganztagsschule (24h, 7Tage die Woche) geschaffen. Diese wird durch Gebühren finanziert, die von den Eltern zu erbringen sind. Falls diese das nicht aus dem laufenden Monatsetat finazieren können, muss dieses in direkter Arbeit bei der lokalen Gemeinde abgeliefert werden.
Hat früher (so um 1000 herum) doch mit dem Pöbel auch funktioniert.
Ach ja. Dieses bezieht sich natürlich das letzte Kapitel des Buches von TS.
Erst durch die Aggression Napoleons wurde die preußische Bildungsreform möglich und hatte noch jede Menge Verkrustung und Anmaßung zu bewältigen. Sie war die eigentliche Grundlage des späteren Bildungsaufschwunges in Deutschland bis in das zwanzigste Jahrhundert hinein. Wenn ich mir das Bildungssystem von heute anschaue, kann ich sogar verstehen, das Herr Hans-Olaf Henkel diesen Napoleon verehrt. Unser Bildungssystem ist eine fast unerträgliche Zumutung für jeden jungen Menschen und verachtet wahrhaftes Interesse an der Zukunft
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