Whisky hat viele Fans in der ganzen Welt. Vom Wesen des Single Malts und wie man ihn genießt - eine kleine Einführung in die wohlschmeckende Welt des Kultgetränks.
In den kommenden Monaten werden wir uns in einer regelmäßigen Kolumne dem Whisky in seiner beträchtlichen Vielfalt widmen. Es wird um Produktion und Lagerung gehen, um einzelne Hersteller (Destillerien) und um Genussvorschläge. Und es wird handfeste Beispiele geben, sprich: Wir stellen einige Whiskys genauer vor.
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Eine Destillerie, in der Malt Whisky entsteht: Ardbeg auf der schottischen Hebrideninsel Islay (© Foto: Schätzl)
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"Ich hätte nie von Scotch auf Martinis umsteigen sollen": Das waren - so wird es zumindest immer wieder behauptet - die letzten Worte von Humphrey Bogart. Wir wollen hier nicht richten und schon gleich gar nicht dem Martini-Cocktail seine Existenz streitig machen. Tatsache aber ist, dass Scotch im Besonderen und Whisky (in Irland und den USA meist Whiskey geschrieben) im Allgemeinen etwas Eigenes ist.
Das hat unter anderem mit der Herstellung zu tun. Sie ist ziemlich aufwändig, langwierig und entsprechend kostenintensiv - zumindest, wenn es um den Urvater des Whisky geht, den Single Malt aus Gerstenmalz, der qua definitionem nur aus einer einzigen Destillerie stammen darf, also unverschnitten und zudem mindestens drei Jahre lang im Eichenfass gelagert sein muss.
Malt Whisky (der vornehmlich, aber nicht ausschließlich aus Schottland kommt) deshalb als "König der Spirituosen" zu bezeichnen, wie es gerne gemacht wird, ist allerdings albern und hat wohl eher damit zu tun, dass er längst ein Modegetränk ist. In der Realität ist er indes ein Primus inter Pares. Diese "Gleich(wertig)en" sind Rum, manche Grappe, hochwertiger Tequila, und natürlich Cognac / Weinbrand.
Von Blends Gnaden
Bogey dürfte bei seiner Verbundenheit mit Scotch eher Blended Whiskys gemeint haben, denn reine Malts gab es damals, in den Vierzigern und Fünfzigern, kaum pur zum Trinken; sie dienten vielmehr als aromatisches und geschmackliches Rückgrat in Verschnitten (Blends) mit viel deutlich billiger zu produzierendem, sehr reinem und leider auch weniger geschmacksintensivem Getreide-("Grain")-Whisky. Der deswegen keineswegs schlecht ist.
Solche Rezepturen existieren seit ungefähr zwei Jahrhunderten - weitgehend unverändert. Sie sind die Basis für berühmte Scotch Blended Whiskys wie Johnnie Walker, Ballantine's, Haig, Bell's, Chivas Regal, Grant's, und wie sie alle heißen. Ohne ihren Beitrag in diesen verhältnismäßig preiswerten und "leicht" zu konsumierenden Blends mit ihrem gigantischen weltweiten Absatz gäbe es vermutlich keine Malt Whiskys: Sie kämen einfach zu teuer, um sie unverschnitten zu verkaufen.
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In der Hoffnung noch einen Ratschlag von Whiskey-Kennern zu bekommen:
Ich habe vor Kurzem dieses Whiskey-Kandierset geschenkt bekommen ( http://www.concept-p.de/decanter-27636.html ). Nun frage ich mich, ob so etwas tatsächlich schön ist zu besitzen, oder lieber verkauft werden sollte?
Vielen Dank für jede Antwort!
Der Mann hat den Amrut Fusion mit 97 Punkten und einer für andere nicht nachvollziehbaren Rezension ausgezeichnet. Der Mann WAR mal gut...
Ansonsten bin ich auf die weiteren Beiträge gespannt. Slainthé!
Ardbeg Ten Years Old has been awarded the ultimate accolade, as World Whisky of the Year. Internationally acclaimed whisky expert, Jim Murray, author of The Whisky Bible has furthered the honour by making this the first single malt Scotch winner ever. Ardbeg 10 Years Old is also accorded Scotch Single Malt of the Year at the same time.
During the 1980s and 1990s, Ardbeg suffered from an uncertain future and it was not until Ardbeg was purchased by The Glenmorangie Company in 1997 that the distillery was saved from extinction.
Since then, the distillery has risen like a phoenix and today Ardbeg is well established as a niche, cult malt, with a passionate following amongst aficionados around the world.
Hamish Torrie, Ardbeg Marketing Manager said Jims accolade of identifying Ardbeg as the best whisky in the world is a huge compliment to the skill and expertise of our Whisky Team, led by Dr Bill Lumsden, which has consistently managed to balance - precisely and deliciously - the Ardbeg stocks we inherited in the run up to our own much anticipated stock which becomes available next year.
The Whisky Bible is always an invaluable source of information, and humour, for malt lovers and of course we are absolutely delighted that Ardbeg has won this award. In his 2008 Whisky Bible Jim Murray says of Ardbeg: To me Ardbeg is - and always has been the most complex malt on earth. And has since added: I have been visiting the Distillery for nearly 30 years - long before anybody had heard of Ardbeg. And because I have long regarded this the finest Distillery in the world, I actually try to handicap the sample to iron out any natural bias.
However, this particular bottling of Ten Years Old is unquestionably the best expression of Ten Years Old Ardbeg since legendary - though rarely tasted - 1983/4 bottlings. So as much as I tried, I had to give World Whisky of the Year to Ardbeg Ten it is simply that magnificent.