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Pro und contra Karneval zum 11.11. – Pro: Kostümierung

Natürlich ist das hundertste Clownskostüm langweilig, Teufelchen oder Matrosen hat man auch schon zur Genüge gesehen. Festzuhalten bleibt aber auch, dass in Hochburgen des Karnevals, wie zum Beispiel in Köln, die Menschen sich monatelang in mühevoller Kleinarbeit Kostüme basteln, die kein Mensch je zuvor zu Gesicht bekommen hat. Deshalb macht es einfach Spaß, ob nun selbst in Verkleidung oder als passiver Beobachter, am Rosenmontag durch die Stadt zu ziehen und das Ergebnis dieser tausendfachen Bemühungen zu bewundern. Immer wieder überraschend, bezaubernd, berauschend und ansteckend, wieviel Liebesmüh und Lebenslust in diesen Kostümierungen steckt. Und nicht zuletzt sind die Karnevalswagen, an denen Wagenbauer und Vereine monatelang herumschrauben, nicht selten mit gelungener politischer Botschaft versehen.

Im Bild: Faschingsdienstag auf dem Viktualienmarkt in München, 2012

Bild: dpa 9. November 2012, 10:022012-11-09 10:02:43 © Süddeutsche.de/rus/lala