Die alten Inder wussten es bereits - Yoga ist ein Allheilmittel: Amerikanische Mediziner ziehen nun nach und legen Details auf den Tisch.

Regelmäßiges Yoga schützt den Körper vor Entzündungsprozessen. Eine Studie zeigt, dass Yoga-Übungen die Konzentration entzündungsfördernder Proteine im Blut senken. Diese Zytokine vom Typ Interleukin-6 (IL-6) sind an etlichen Erkrankungen beteiligt, darunter Herzleiden, Schlaganfall, Diabetes 2 oder Gelenkbeschwerden.

Yoga, dpa

Yogaübungen tun vielen Menschen gut: Sie schützen nach neuen Studien auch vor Krankheiten wie Herzbeschwerden. (© Foto: dpa)

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Den Effekt von Yoga prüften die Mediziner der Ohio State Universität an 50 erwachsenen Frauen. Ein Teil von ihnen praktizierte die aus Indien stammenden Körperübungen schon seit mindestens zwei Jahren, die anderen hatten gerade erst damit angefangen.

Alle Teilnehmerinnen absolvierten an drei verschiedenen Terminen entspannende wie auch belastende Aufgaben. Dabei maßen die Forscher die IL-6-Werte im Blut. Die Konzentrationen des Proteins lagen bei den Novizinnen durchschnittlich um 41 Prozent höher als bei den yogaerfahrenen Frauen, wie die Forscher in der Zeitschrift Psychosomatic Medicine schreiben.

"Wir wissen, dass Entzündungen eine große Rolle bei vielen Krankheiten spielen", sagt der Immunologe Ron Glaser. "Yoga scheint eine einfache und angenehme Art zu sein, um die Risiken für Herzerkrankungen, Diabetes und andere altersbedingte Erkrankungen zu senken."

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(sueddeutsche.de/AP/dog/bre)