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Eigentlich ist es noch früh, einem 31-Jährigen die Rolle seines Lebens zu attestieren. Trotzdem darf vermutet werden, dass Elijah Wood den Hobbit Frodo Beutlin (Baggins) nicht mehr loswerden wird. Zu groß war der weltweite Rummel um Peter Jacksons Verfilmung von J. R. R. Tolkiens Sage "Der Herr der Ringe", zu euphorisch waren die Fans, zu still ist es seither um ihn geworden. 

Regisseur Jackson hat Wood den echten Ring zum Abschluss der Dreharbeiten geschenkt. Der verwahrt ihn ordentlich in einem Schächtelchen, er habe ihn schließlich lange genug selbst getragen, witzelte Wood 2011 im Guardian. Im selben Artikel steht, dass der Schauspieler seit dem Ende der Trilogie so viele gegensätzliche Projekte wie möglich gemacht habe, um sich von seiner Paraderolle zu lösen. Allerdings hat Wood diesen Imagewechsel weitgehend unbeachtet von der Öffentlichkeit vollzogen. Das große Publikum erreicht er erst jetzt wieder durch einen kleinen Auftritt als Frodo Beutlin, der extra für ihn in das Skript des "Hobbit"-Films hineingeschrieben wurde.

Im Bild: Elijah Wood als Frodo Beutlin in "Der Herr der Ringe - Die Gefährten"

Bild: imago stock&people 30. November 2012, 10:552012-11-30 10:55:03 © Süddeutsche.de/cag/ihe/bavo