Literaturpreis Das sind die Finalisten beim Buchpreis

Die Shortlist des Deutschen Buchpreises steht fest. Und weder die besonders bekannten, noch die besonders erfolgreichen Autoren haben es geschafft.

Die bekannten Namen sind raus, die Finalisten stehen fest: Die Shortlist des Deutschen Buchpreises 2017 wurde veröffentlicht. Und populäre Autoren wie Sven Regener oder Ingo Schulze haben es nicht in die engere Auswahl geschafft. "Kühnes Denken: das ist es, was die Texte der Shortlist miteinander verbindet", sagte Jury-Sprecherin Katja Gasser. Nominiert sind demnach noch:

Gerhard Falkner: Romeo oder Julia (Berlin Verlag)

Franzobel: Das Floß der Medusa (Paul Zsolnay)

Thomas Lehr: Schlafende Sonne (Carl Hanser)

Robert Menasse: Die Hauptstadt (Suhrkamp)

Marion Poschmann: Die Kieferninseln (Suhrkamp)

Sasha Marianna Salzmann: Außer sich (Suhrkamp)

Damit ist die Hälfte der nominierten Werke im Suhrkamp-Verlag erschienen. Sprecherin Gasser erklärte, allen Werken der Shortlist sei das Bewusstsein gemeinsam, dass "ernsthaftes literarisches Tun immer auch ein Brechen mit herrschenden Ordnungen im Sprechen, Denken und Fühlen" bedeute.

Die Preisverleihung zum Deutschen Buchpreis findet am 9. Oktober in Frankfurt statt. Die Finalisten erfahren erst am Abend selbst, wer den Preis, der mit 25 000 Euro dotiert ist, erhalten soll. Die weiteren fünf Nominierten erhalten ein Preisgeld von 2500 Euro. Im vergangenen Jahr gewann Bodo Kirchhoff mit dem Roman "Widerfahrnis" den Preis.

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