Die Antwort wird je nach persönlicher Liebe zum Risiko entweder enttäuschen oder beruhigen. Denn Skarbakkas Fotos zeigen keine Kamikaze-Aktionen, sondern sorgfältig geplante und abgesicherte Stunts. Zwar springt und fällt Skarbakka auf allen Bildern seiner Foto-Serie selbst - aber eben nicht einfach so.

Es sind Seile, Matratzen und andere Hilfsmittel im Spiel, daraus macht der Amerikaner keinen Hehl. Auch Retouche ist für ihn kein Tabu. Er sehe sich weder als Stunt-Held noch habe er die Absicht, für seine Bilder Kopf und Kragen zu riskieren, heißt es auf seiner Website. Den Auslöser drücken übrigens andere für Skarbakka - nachdem er Set, Perspektive und Bildausschnitt vorbereitet hat. Das Ziel: Den kritischsten Moment des Falls einzufangen.

Bild: Kerry Skarbakka 11. Februar 2013, 13:432013-02-11 13:43:54 © Süddeutsche.de/ihe/mkoh/bavo