Eurovision Song Contest Jamie-Lee Kriewitz singt für Deutschland beim ESC in Stockholm

Die Sängerin Jamie-Lee Kriewitz gewinnt beim Vorentscheid für den Eurovision Song Contest (ESC) in Köln.

(Foto: dpa)

Die 17-Jährige setzte sich im Finale gegen Alex Diehl und die Band Avantasia durch.

Jamie-Lee Kriewitz wird Deutschland beim 61. Eurovision Song Contest (ESC) am 14. Mai in Stockholm vertreten. Die 17-Jährige aus Springe bei Hannover setzte sich am Donnerstagabend mit ihrem Song "Ghost" beim nationalen Vorentscheid des populären Gesangswettbewerbs in Köln gegen neun andere Konkurrenten durch. Bei der Zuschauerwahl erhielt sie im zweiten Wertungsdurchgang 44,5 Prozent der Stimmen und boxte auch noch die letzten zwei verbliebenen Konkurrenten, Alex Diehl und Avantasia, aus dem Rennen.

Erst im Dezember hatte Kriewitz die fünfte Staffel der Casting-Show "The Voice" beim Fernsehsender Vox gewonnen. Optisch fällt die Sängerin auf, da sie sich mit von japanischen Mangas inspirierten, schrillen Outfits kleidet. Dies integrierte sie auch in ihre Bühnenshow - sie wolle die Zuschauer in eine Traumwelt entführen, sagte sie vor ihrem Auftritt in Köln.

Gefördert wird Kriewitz von Michi Beck und Smudo von den Fantastischen Vier. Smudo befand sich auch in Köln im Publikum. Die beiden Förderer erklärten nach dem Erfolg, "wir haben keinen Zweifel, dass das großartig ausgehen wird."

Barbara Schöneberger witzelt über Andreas Kümmert

Moderatorin Barbara Schönberg sagte mit Blick auf das vergangene Jahr, als der eigentliche Sieger des deutschen Vorentscheids, Andreas Kümmert, überraschend auf den Sieg verzichtet hatte: "Wir haben eine Regeländerung zum Vorjahr: Der, der heute Abend gewinnt, muss antreten", sagte Schöneberger und erntete Gelächter des Publikums.

Deutschland war bei den drei vergangenen Finals des weltweit größten Musikwettbewerbs auf einem der hinteren Plätze gelandet. Den Tiefpunkt gab es im vergangenen Jahr, als Ann Sophie mit null Punkten Letzte wurde.

"Ich werde hart üben und arbeiten", kündigte Janie-Lee für Stockholm an. Aber auch "ganz viel Spaß haben",