Berlinale 2012 Meryl Streep erhält Ehrenbären

In ihrem jüngsten Film verkörpert sie Margaret Thatcher und Großbritannien diskutiert wie wild. Aber eine Auszeichnung ist der US-Amerikanerin schon jetzt sicher: Die diesjährige Berlinale zeichnet Meryl Streep für ihr Lebenswerk aus.

Die zweifache Oscar-Preisträgerin Meryl Streep (62) erhält bei den Berliner Filmfestspielen den Goldenen Ehrenbären. Die US-Schauspielerin erhält die begehrte Trophäe am 14. Februar anlässlich der Vorstellung ihres jüngsten Kinofilms "Die Eiserne Lady" für ihr Lebenswerk, teilten die Veranstalter mit.

Hohe Auszeichnung: Die Berlinale wird Meryl Streep am 14. Februar 2012 für ihr Lebenswerk ehren.

(Foto: dpa)

Meryl Streep wirkte in mehr als 40 Filmen mit und gilt als eine der vielseitigsten Schauspielerinnen weltweit. Sie erhielt zahllose Preise und Nominierungen. Allein für den Oscar ging sie 16 Mal ins Rennen, zweimal gewann sie den begehrten Preis.

Zu ihren bekanntesten Filmen gehören das Melodram "Jenseits von Afrika", die Romanverfilmung "Die Brücken am Fluss" und die satirische Komödie "Der Teufel trägt Prada". Für ihre Darstellung als Margaret Thatcher in ihrem neuen Film "Die Eiserne Lady" wurde sie bereits für einen Golden Globe nominiert.

Berlinale-Chef Dieter Kosslick sagte, das Festival freue sich, eine so außergewöhnliche Künstlerin wie Meryl Streep ehren zu dürfen. "Ihr Talent hat vielfältige Facetten, das mit Leichtigkeit zwischen dramatischen und komödiantischen Rollen wechselt." Die Oscar-Preisträgerin war den Angaben zufolge schon mehrfach Gast bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin.

1999 erhielt sie eine Berlinale-Kamera, 2003 gewann sie zusammen mit Julianne Moore und Nicole Kidman den Silbernen Bären als beste Darstellerin für "The Hours". 2006 war sie mit der Ensemble-Komödie "Last Radio Show" von Robert Altman erneut im Festival-Wettbewerb. Diesmal ehrt die Berlinale (9. bis 19. Februar) die Schauspielerin auch mit einer persönlichen Hommage. Zu sehen sind unter anderem ihre Filme "Kramer gegen Kramer" (1979), "Jenseits von Afrika" (1985), "Die Brücken am Fluß" (1995) und "Last Radio Show" (2006).

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