"Sie haben mehr Druck und sie machen sich mehr Druck": Jeder zweite Student hat Angst, sein Studium nicht zu schaffen. Für viele ist der neue Prüfungsrythmus "unerträglich" - aber sie machen sich das Leben auch selbst schwer.
Der Leistungsstress, den Studierende spüren, ist in den Bachelor-Studiengängen gestiegen. Jeder zweite Student macht sich Sorgen, ob er sein Studium schaffen und erfolgreich abschließen kann. Das geht aus dem neuen "Studierendensurvey" der Universität Konstanz hervor, den das Bundesbildungsministerium in Auftrag gegeben hat.
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Missstände anprangern: So lautet die uralte journalistische Regel. So war das auch beim BILD-Titel "Super-Panne beim Mathe-Abitur" vor drei Jahren. (© dpa)
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Vor allem die hohe Zahl von Prüfungen und die Menge des in kurzer Zeit zu bewältigenden Stoffs erleben viele als Problem - darüber hatten Studenten auch bei ihren Protesten in vergangenen Semestern geklagt. Der straffe Prüfungsrhythmus sei für viele "unerträglich", sagt Tino Bargel, einer der Autoren der Studie.
Allerdings setzen sich die Studenten heute offenbar auch stärker selbst unter Stress, verglichen mit früheren Zeiten. "Sie haben mehr Druck - und sie machen sich mehr Druck", sagt Bargel, der entsprechende Umfragen seit langem betreut. Zwar verwenden die Bachelor-Studenten im Durchschnitt nicht mehr Zeit für ihr Studium als ihre Kommilitonen in den traditionellen Magister- und Diplom-Studiengängen; und weiterhin gibt es dabei große Unterschiede zwischen den Disziplinen. Aber weil die Prüfungen nun studienbegleitend abgenommen werden und viele verunsichert sind, ob ihre Noten reichen werden, um später ein Master-Studium anzuschließen, ist vom lässigen Studentenleben nicht mehr viel übrig.
Viele Abiturienten bringen außerdem schon eine andere Mentalität mit an die Hochschule, sagt Bargel: "Sie wollen fleißig sein." Gut ein Viertel der Uni-Studenten geben an, mehr Lehrveranstaltungen zu besuchen, als laut Studienordnung nötig sind. Ein beachtlicher Teil der Studierenden gerate trotz strikter Vorgaben zum Studienverlauf in Verzug, was die Studienzeiten wieder verlängere.
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Christopher Lee zum 90.
Danke dass es mal jemand sagt, dieses Gejammere nervt... Ich arbeite halbtags neben meinem Bachelor und habe nen 2er Schnitt, was soll das Ganze...Jemand der Geld von Mama und Papa ausreichend bekommt der dürfte über die Studienanforderungen lachen... und die ohne goldenen Löffel sollten sich auf das besinnen/beschränken was wichtig ist, z.B. die Lehrveranstaltungen die wirklich sinnvoll sind und sei es nur um die Klausur zu bestehen...sowie selektives Lernen... Es geht alles, wenn man will...
Schade ist nur, dass sich das Studium wohl gewandelt hat, lt. meinem Vater (Dozent) und einigen seiner Kollegen war es wohl früher in sofern besser, dass die persönlichkeitsentwicklung eher gefördert wurde, da man einfach mehr Zeit über hatte und man das Leben "besser" genießen konnte...
Nunja, mal sehen wo uns das alles hinbringt, ich werde jedenfalls in meinem eigenen Rhythmus studieren und das (denke ich doch) erfolgreich
ist größtenteils hausgemacht. viele studenten überfressen sich bspw. im zuge ihrer abschlussarbeit mit sinnlosen informationen. es bereitet dann natürlich probleme sämtliche charts und statistiken noch argumentativ an den mann zu bringen. sie sind nicht in der lage sachverhalte zu kondensieren und das wesentliche sinngemaess darzulegen. im gegenteil: es herrscht oft das motto "je länger die arbeit, desto besser die note". speziell in abstrakten fachbereichen wie wirtschaftswissenschaften besteht die studienleistung darin, die richtigen informationen möglichst gewinnbringend zu verwerten. seitenweise zitate und ellenlage tabellen zu verwenden zeugt von unwissenheit und überforderung anhand der thematik.
dabei sind manche leute schlichtweg zu doof für ein studium.