Am Arbeitsplatz rauchen - ein Kavaliersdelikt? Keineswegs. Wer an seiner Arbeitsstätte raucht, dem kann fristlos gekündigt werden - zumindest, wenn vorher mehrfach explizit ein Rauchverbot ausgesprochen wurde.
Rauchen am Arbeitsplatz kann schwerwiegende Folgen haben - wenn es zuvor explizit untersagt wurde. Wer im Job raucht, obwohl vorher mehrfach ein Rauchverbot ausgesprochen wurde, kann fristlos entlassen werden. Das hat das Arbeitsgericht Krefeld entschieden (AZ: 1 Ca 2401/10), wie die Deutsche Anwaltauskunft mitteilt.
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Wer im Job raucht, obwohl vorher mehrfach ein Verbot ausgesprochen wurde, riskiert die Kündigung. (© dpa)
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In dem Fall hatte ein Arbeitnehmer, der Flüssigsauerstoff ausfuhr, trotz ausdrücklichen Verbots während der Fahrt geraucht. Daraufhin kündigte ihm sein Arbeitgeber fristlos. Der Fahrer zog vor Gericht - aber ohne Erfolg.
Die Richter waren der Ansicht, dass der Mitarbeiter seine Pflichten in erheblichem Maße verletzt hat. Vorher sei mehrmals vereinbart worden, dass Rauchen in allen Auslieferungsfahrzeugen und im Umkreis von mindestens zehn Metern tabu sei. Das hatte sowohl im Arbeitsvertrag als auch in einer Zusatzvereinbarung gestanden.
Das Rauchverbot sei so als wichtige Nebenpflicht im Arbeitsvertrag festgelegt worden. Ein Verstoß gegen diese Nebenpflicht berechtige daher zur fristlosen Kündigung.
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(dpa/gal/hai)
Gewalt in Syrien
Könnte man nicht einfach in Eckflüssigsauerstofftanklastern unter 70qm das Rauchen erlauben? Oder vielleicht in Lastern mit abgetrennten Nebenräumen?
Oder der Lastwagenbesitzer entscheidet selbst, ob er "sich in seinem eigenen Laster" das Rauchen verbieten lassen muss und klebt entsprechend einen Aufkleber dran:
"Rauchertruck, bitte 2km Rangier- und Explodierabstand halten. Wenn es dir nicht passt, kannst du ja ne andere Autobahn nehmen oder zuhause bleiben. Zwingt dich ja keiner, hier zu fahren!"
"Der Mann hat gegen eine elementare Sicherheitsvereinbarung verstossen"
Und jetzt überlegen wir einmal, warum! Mit Sicherheit nicht, weil er ein Genießertyp ist.
Raucher qualmen ihre eigenen Kinder im Auto und in der Wohnung voll, auch wenn sie sonst vorbildliche Eltern sind.
Sie basteln sich absolut perfide Gedankengebäude, um ihre Suchtbefriedigung als Freiheit und Genuss umzudeuten, weil sie zu beiden Gefühlen ohne ihren Stoff nicht mehr fähig sind!
Und sie beweisen überall, dass Ihnen die Folgen ihres Handelns absolut egal sind. Egal ob schleichend, wie in Kneipen, oder ganz akut, wie hier! Und Dieter_Wondrazil, solange dieses Verhalten andauert, *ist* jeder Raucher ein potentieller Mörder und ein charakterloser Hallodri, denn sein Verhalten ist ein ständiges Ärgernis für andere und tötet jedes Jahr über 3000 Menschen in Deutschland (kleinste Zahl, von der Tabakindustrie anerkannt!).
raucher sind drogenabhaengige und daher erstmal als vollkommen unzuverlaessig zu betrachten. ausnahmefaelle sollen ihren ausnahmestatus erst einmal beweisen muessen bevor er ihnen gewaehrt wird.
sondern um eine Sicherheitsvorschrift. Es macht einfach keinen Sinn, in einem Fahrzeug, das Flüssigsauerstoff transportiert und ausliefert, zu rauchen. Ähnlich wie man auch beim Tanken nicht rauchen sollte.
Sehr nett finde ich auch die Einlassung von TommiMüller: "Wer raucht den heute noch, Hartzis, arme Schweine, Nazis und Ausländer, da möchte man doch nicht dazugehören oder?"
Nun, ich bin selbst Raucher, bin weder Nazi, noch arbeitslos, noch ein armes Schwein, Hartz-IV-Empfänger oder Ausländer. Auch in meinem Bekanntenkreis sind mehrheitlich Leute, die rauchen. Dies sind ebenfalls alles andere als Hartz-IV-Empfänger oder arme Schweine: Im Gegenteil, es sind erfolgreiche Unternehmer, Juristen, Unternehmensberater, Producer, Architekten, sogar ein Chirurg ist dabei. Einen gibt es allerdings, der seit etwa zwei Jahren nicht mehr raucht und seitdem jeden mit seiner militanten Nichtraucherei nervt. Vor einem Jahr hat er seinen Job verloren und findet seitdem nichts mehr Adäquates. Könnte gut sein, dass er bald Hartz-IV beantragen muss.
............. natürlich um den Sicherheitsaspekt, wobei schon sehr klar ist, dass der Fahrer wohl extrem süchtig war und ohne weiteres sich und das Leben anderer aufs Spiel setzte, weil er rauchen MUSSTE.
Das ist ein bestimmt sehr seltener Fall, da ich schon auch Raucher kenne, die sich an Regeln halten - z.B. an meinem Arbeitsplatz.
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