In der Chefetage sitzen nur Männer, Frauen bilden das Fußvolk - so sieht die Realität in vielen deutschen Firmen aus. Diskriminierung können Richter darin aber nicht erkennen.
Das zahlenmäßige Geschlechterverhältnis in der Führungsebene eines Unternehmens muss nicht dem im gesamten Betrieb entsprechen. In der Chefetage darf es laut einem Urteil des Landesarbeitsgerichts Berlin-Brandenburg also ruhig viel Männer geben als im Rest des Unternehmens (Az.: 2 Sa 2070/08).
Männer führen, Frauen folgen: Das zahlenmäßige Geschlechterverhältnis in der Führungsebene eines Unternehmens muss nicht dem im gesamten Betrieb entsprechen. (© Foto: iStock)
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In konkreten Fall gab es für einen Unternehmensbereich drei Abteilungsleiter, zwei Männer und eine Frau. Als die Stelle des Vorgesetzten frei wurde, erhielt nicht die zu der Zeit schwangere Frau die Stelle, sondern einer der beiden Männer. Die Frau klagte wegen geschlechtsspezifischer Diskriminierung, so die Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht des Deutschen Anwaltvereins in Berlin.
Irrelevante Statistik
Während des Prozesses legte sie eine Statistik vor, aus der hervorging, dass 90 Prozent der Hauptabteilungsleiter und 70 Prozent der Abteilungsleiter im Unternehmen Männer waren, obwohl in der Gesamtbelegschaft Frauen überwogen. Der Fall ging durch alle Instanzen und wurde vom Bundesarbeitsgericht an das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg zurückverwiesen.
Die Richter dort konnten keine geschlechtsspezifische Benachteiligung erkennen. Die Statistik sei nicht relevant. Das Verhältnis der Geschlechtsverteilung in der Gesamtbelegschaft sage nichts darüber aus, wie viele Männer beziehungsweise Frauen sich auf Führungspositionen im Unternehmen bewerben würden.
Als Beispiel führten die Richter den Einzelhandel an: Aus dem hohen Frauenanteil dort resultiere nicht zwangsläufig, dass sich entsprechend viele Frauen für Leitungsfunktionen bewerben würden. Nur weil sich der hohe Frauenanteil nicht in den Führungspositionen widerspiegele, könne man nicht von einer geschlechtsspezifischen Benachteiligung ausgehen.
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(dpa/bön)
Sparpaket
Feministisch- sozialistisches Geschrei nach Gleichmacherei bezieht sich selbstredend nur auf Sahnejobs und dem gemachten Nest im ÖD (dort haben wir bereits 64% Weibliche), in den Todesberufen und den niedrigbezahlten Dreckjobs vermissen wir es.
Aber bitte, nur zu. Welch krude Gesinnung dahinter steckt, offenbart ein kleiner Ausflug in die Geschichte:
1929 waren 25% aller Anwälte und 14% aller Ärzte im Deutschen Reich jüdischer Herkunft bei einem Bevölkerungsanteil von ca. 1%. Somit dürften die 'Maßnahmen' zur Behebung dieses 'Ungleichgewichts zu Lasten des deutschen Volkes' der reinen Lehre nach ja gerechtfertigt gewesen sein und in der Tat werden wir rasch fündig bei der Märthyrerin des Feminats, Valerie Solanas mit ihren Vergasungsphantasien, übrigens auf der 'Literaturempfehlungsliste' der Verdienstkreuzträgerin Schwarzer und der ASF, das 'SCUM- Manifesto' ist eines der meistverkauften Bücher 09 in der feministischen Diktatur Schweden.
Der in Männerkreisen verbreitete und von den Mainstreammedien empört verdammte Begriff 'Feminazi' wird somit selbsterklärend.
Die Justiz als Büttel der Ideologen bleibt.
Es gehört heute zum medialen Alltag, dass man einen geringen Anteil von Frauen in Führungspositionen ausdauernd beklagt und erwartet/fordert/verwirklicht sehen möchte, dass Frauen dort "gerecht" vertreten sein mögen. "Gerecht" heißt: zu 50 Prozent, besser noch mehr. Über eins darf man sich dabei im Klaren sein: wenn es eines Tages viel mehr als 50 Prozent sind, wird daran kaum noch jemand etwas ändern können. Das Frauenkartell wird diese Bastion eisern verteidigen, und wenn Männer dann ihrerseits Gleichstellung verlangen, wo sie unterrepräsentiert sind (wie heute schon zart angedeutet bei Erziehern oder Grundschullehrern), wird man das abblocken unter dem Hinweis auf den Ausgleich für jahrhundertelange Diskriminierung von Frauen. Man wird außerdem darauf verweisen, dass es Männer anderswo viel besser haben als Frauen (beim Einkommen etwa) und die Besserstellung der Frauen daher nur gerecht sei. Warum sonst werden die Frauenquoten im öffentlichen Dienst selbst dort aufrecht erhalten, wo es inzwischen schon weit mehr weibliche als männliche Beschäftigte gibt?
Verglichen mit solcherlei feministischem Geschwurbel ist die Begründung des Gerichts in diesem konkreten Fall ein Muster an Logik, Nachvollziehbarkeit und gesundem Menschenverstand, kulminiert in dem Satz: "Das Verhältnis der Geschlechtsverteilung in der Gesamtbelegschaft sage nichts darüber aus, wie viele Männer beziehungsweise Frauen sich auf Führungspositionen im Unternehmen bewerben würden." Sprich: Wenn Frauen 50 Prozent der Top-Jobs haben wollen, wird ihnen niemand Steine in den Weg legen. Sie müssen sich allerdings auch entsprechend häufig bewerben.
Es ist ja nun schon erwähnt worden, dass Mädchen heutzutage bei gleicher Leistung in der Schule bessere Noten bekommen als Jungen. Ist es denn auszuschließen, dass diese Art der "Frauenförderung" (wir wollen es ja politisch korrekt nicht Männerdiskriminierung nennen) dem späteren Umgang mit der Realität des harten Berufsalltags nicht unbedingt förderlich ist?
Auch darüber, dass nur in seltensten Fällen der Sprung vom 1er-Abi direkt in eine hohe Führungsposition gelingt, sollten sich diejenigen, die die besseren Abschlüsse des weiblichen Bevölkerungsteils als Argument für angebliche Diskriminierung ins Feld führen, mal Gedanken machen. Der Mangel an Frauen in Führungspositionen lässt sich jedenfalls kaum mit heutigen(!) Schul-/Uni-Abgängerinnen in Verbindung bringen. Auch wenn die jüngere Generation der Frauen nach wie vor wenig Interesse an karriereträchtigen Studiengängen zeigt, was für die Zukunft keine großartige Veränderung erwarten lässt - da kann der Abschluss noch so gut sein.
Zu guter Letzt sei noch daran erinnert, dass Frauen nicht nur in Spitzenpositionen selten zu finden sind, sondern auch in den schlecht bezahlten "Todesberufen". Über 90 % der Opfer tödlicher Arbeitsunfälle sind männlich. Aber wer würde schon hieraus auf Diskriminierung schließen?
@gefrusteterdiktorand
"Die Statistiken sagen jedoch aus, dass Frauen bessere Abiture und Uni-Diplome haben, was sich jedoch nicht in den Karrieren entsprechend niederschlägt!"
und die statistiken sagen auch, dass buben schlechtere noten bei gleicher leistung bekommen, mit dem abitur kannst nichts anfangen und die paar uniabsolventinnen mit besseren uni-zeugnissen sind zu jung für eine spitzenfunktion
vielleicht liegt es auch daran, dass es frauen nicht in führungspositionen schaffen, in der realen witschaft wird einem nichts mehr geschenkt
"In der Chefetage darf es laut einem Urteil des Landesarbeitsgerichts Berlin-Brandenburg also ruhig viel Männer geben als im Rest des Unternehmens"
der satz ist aber grammatikalisch auch stark bedenklich
Letztlich sollte die Qualifikation des Bewerbers ausschlaggebend sein. Dazu findet sich aber im Artikel nix. Wenn ich vierhundert verblödete Männer habe, dann würde ich eine der zwei intelligenten Frauen zum Chef machen. Und wäre es umgekehrt, dann wäre eben der eine intelligente Mann dran.
Paging