Es ist unabwendbar - die ersten Krankenkassen erheben bald Zusatzbeiträge. Betroffene Versicherte können sich aber wehren, indem Sie die Kasse wechseln. Was es dabei zu beachten gibt.
Um ihr hohes Defizit auszugleichen, haben die ersten gesetzlichen Krankenkassen angekündigt, Zusatzbeiträge zu erheben. In der Regel werden sie pro Monat acht Euro zusätzlich verlangen.
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Welche Krankenkassen eine Beitragserhöhung angekündigt haben, sehen Sie in der Grafik. Für die Großversion klicken. (© Foto: Krankenkassen, SZ-Grafik: Harmann, Foto: ddp, Quelle: ddp, SZ-Recherche)
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In der ersten Welle kommt die höhere Belastung auf etwa zehn der rund 50 Millionen Kassenmitglieder zu. Die meisten der etwa 170 Krankenkassen halten sich noch zurück. Voraussichtlich werden viele folgen, aber längst nicht alle.
Wie erfährt man, ob eine Kasse Zusatzbeiträge erheben wird?
Die Versicherer sind dazu verpflichtet, ihre Mitglieder anzuschreiben und sie auf die Beitragserhöhung hinzuweisen.
Kann man sich gegen die neuen Zusatzbeiträge wehren?
Wenn eine Kasse ihre Beiträge anhebt oder Prämienzahlungen senkt, die sie ausschüttet, erhalten die Mitglieder ein Sonderkündigungsrecht. Sie können binnen zwei Monaten die Kasse wechseln, auch wenn sie noch nicht die Mindestmitgliedsdauer von 18 Monaten erreicht haben. Eine Ausnahme besteht für Mitglieder, die einen Wahltarif abgeschlossen haben. Hier gilt die dreijährige Kündigungsfrist auch für den Fall, dass die Kasse einen Zusatzbeitrag verlangt.
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Weder Zusatzbeiträge noch weitere Finanzspritzen aus dem Bundeshaushalt können die Kostenexplosion im Gesundheitswesen eindämmen. Es muss vielmehr darum gehen, den Trend umzudrehen.
Das Einsparpotential ist gewaltig. Es beginnt mit dem Abbau der wasserkopfartigen Kassenverwaltungen, die sich immer noch Glaspaläste hinstellen können. Dazu gehört auch eine Einschränkung der Zulassungspraxis für Medikamente, deren medizinischer Zusatznutzen nicht bewiesen ist - ein gewaltiger Kostenfaktor.
Auch wird man einen gesellschaftlichen Konsens herbeiführen müssen, dass man nicht-medizinische Ausgaben wie Kuren, Gesundheitstraining etc. aus dem Leistungen aus dem Leistungskatalog zu streichen, anstatt die Allgemeinheit damit zu belasten: wie bspw. kostenträchtige Risikosportarten vom Fallschirmspringen bis zum Skifahren.
Ausserdem muss dringend wieder Wettbewerb hergestellt werden. der Gesundheitsfond mit seinem Einheitsbeitrag war von vornherein eine Missgeburt. Wenn Krankenassen über den Preis konkurrieren liegt es am Kunden, überteuerte Anbieter zu wechseln.
Wem das Benzin an der Tankstelle zu teuer ist, der fährt auch zu nächsten, wem der Stromanbieter zu teuer ist findet auch einen preiswerteren und die Monopolpreise der Telekom zahlt schließlich heute auch keiner mehr.
Wechseln und Wettbewerb, das ist angesagt. Wenn den Abzockerkassen genügend Mitglieder davonlaufen, wird`s für die ein Schuss in den Ofen und eine Warnung für andere von
solidarisiert. Solange keine Zusatzbeiträge erhoben werden bei denjenigen, die ihre Gesundheit durch Rauchen, Saufen oder hemmungslose Freßlust gezielt ruinieren, ist das die einzige Alternative. Bedauerlich für diejenigen, die unverschuldet "draußenbleiben" müssen.
Solche in hervorragendem Deutsch verfaßte Kommentare enthalten denn auch keine brauchbaren Argumente:
"finde das kuemmerlich das du dich miitt hoechstem einkommen egoiistisch nur sellbst v ersicherst...uebel ist das das die hhoechstverdiener sich aus ddeer ssoolidaritaet vveerabschieden duerfen und nur noch sich sellbst veersichern ...das das erlaubt ist ...ist eine schande "
Solidarität in der KV. Also ich werde auch in meiner KK zur solidarischen Kasse gebeten, da es auch dort Mitglieder gibt, die mehr Kosten verursachen als meine Familie und ich und das spüre auch ich in den Beiträgen.
Beitragerhöhungen macht natürlich auch der medizinische Fortschritt nötig, weil zeitgemäße Behandlungsmethoden einfach teurer sind.
Meine Solidarität mit dem Staat in dem ich gerne lebe, zeige ich dadurch, daß ich mein Einkommen in Deutschland versteuere, zum Rentensystem durch gesunde Kinder und hohe Beiträge beigetragen habe, in einer demokratischen Partei mit wirke, meinen Wehrdienst (Pioniere) geleistet habe.
Vielleicht ist Ihnen auch entgangen, daß ich dafür plädiere, daß sich jeder Bürger die KV selbst aussuchen kann. Ich halte die GKV für anachronistisch und tausend Reparaturen machen das System nicht besser.
Solidarität dürfen Sie ruhig anmahnen, aber ich erbringe sie als Staatsbürger in der Landesverteidigung, durch einen hohen Steuersatz, in meinen Beiträgen zur Rentenversicherung, in der Festigung unserer Demokratie und natürlich auch in meiner Privaten Krankenversicherung.
Und das ist alles erlaubt und mußauch so bleiben!
schorsch mal abgesehen davon was du da sagst trifft vielleicht fuer dich zu....ist aber nicht allgemeingueltig und auch nicht ueberpruefbar...
ich finde aber bedauerlich das du nur dich selbst versicherst das dir andere die solidaritaet eben schei ssegal ist ...
finde das kuemmerlich das du dich miitt hoechstem einkommen egoiistisch nur sellbst v ersicherst...uebel ist das das die hhoechstverdiener sich aus ddeer ssoolidaritaet vveerabschieden duerfen und nur noch sich sellbst veersichern ...das das erlaubt ist ...ist eine schande
noch teuerer bzw. ad absurdum geführt wird der zusatzbeitrag, wenn ihn möglichst alle nicht zahlen; der aufwand dürfte den zusatzbeitrag (und noch mehr) ziemlich auffressen; eine beitreibung ist mit den dafür zuständigen zollämtern kaum machbar, außer die stellen sofort eine unmenge (nich vorhandener) gv's ein. mit 8 zwei volle montabeiträge an rückständen zustande zu bringen dauert sehr lange;-))
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