Krankenkassen

SZ PlusDigitalisierung in der Medizin
:Wie das E-Rezept in München angenommen wird

Seit Anfang des Jahres müssen Ärzte Medikamente elektronisch verschreiben. Bis die neuen Prozesse reibungslos funktionieren, kann es aber noch eine Weile dauern. Mit welchen Schwierigkeiten Praxen und Apotheker zu kämpfen haben.

Von Ekaterina Kel

SZ PlusKrankenversicherung
:Versicherungs-Patchwork in der Familie

Ein Partner ist gesetzlich in einer Krankenkasse versichert, der andere privat bei einem Krankenversicherer. Was ist in diesem Fall mit den Kindern? Welche Möglichkeiten gibt es, sie zu versichern? Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Von Katrin Berkenkopf und Frida Preuß

SZ PlusKrankenversicherung
:So geht’s zurück in die Krankenkasse

Zu hohe Beiträge? Privatversicherte haben es schwer, zurück in eine gesetzliche Krankenkasse zu kommen. Aber es ist nicht unmöglich. Wie das gehen kann – ein Leitfaden.

Von Christian Bellmann, Ralf Gehlen; Illustration: Jessy Asmus

SZ PlusStudie zu Krankheitstagen
:Mit Erkältung in die Rezession

Die schlechte Gesundheit der Deutschen hat das Land wirtschaftlich zum Schrumpfen gebracht - das will eine Studie herausgefunden haben. Aber stimmt das wirklich?

Von Max Muth

SZ PlusMedizinische Versorgung in München
:"Der Druck auf die Praxen nimmt zu"

Bürokratie, veraltete Strukturen, Nachwuchssorgen: Die Hausärzte fordern bessere Arbeitsbedingungen und warnen vor negativen Folgen für die Patienten. Der Bundesgesundheitsminister verspricht Reformen - aber reicht das?

Von Ekaterina Kel

Soziales
:Kosten für Pflegeheimbewohner sind deutlich gestiegen

Im Freistaat müssen Seniorinnen und Senioren im Durchschnitt 964 Euro pro Monat für ihre Unterbringung beisteuern.

Gesundheitskosten
:Lauterbach: Homöopathie soll keine Kassenleistung mehr sein

Schon länger hat der Bundesgesundheitsminister über diese Einsparung nachgedacht, nun macht er Ernst: Weil Globuli und vergleichbare Mittel nachweislich nicht wirken, sollen die Kassen nicht mehr dafür aufkommen.

SZ PlusMeinungMedizin
:Manche schwören auch auf eine Schokokuchen-Diät

Gesundheitsminister Lauterbach will, dass die Kassen keine homöopathischen Leistungen mehr erstatten. Damit stößt er einen Teil seiner Stammwählerschaft vor den Kopf - trotzdem sprechen gute Gründe für seine Initiative.

Kommentar von Werner Bartens

Protestaktion
:Ärzteverband droht mit längeren Praxisschließungen im Januar

Mit einer Protestaktion machen niedergelassene Ärzte diese Woche auf Missstände aufmerksam. Wenn der Gesundheitsminister keine Zugeständnisse macht, könnte das im nächsten Jahr noch einmal länger anstehen.

SZ PlusMeinungGesundheit
:Warum viele Arztpraxen gerade dicht sind

Viele Hausärztinnen und -ärzte beklagen Bürokratie und Zeitmangel. Gesundheitsminister Karl Lauterbach hilft ihnen wenig. Leidtragende sind die Kranken.

Kommentar von Rainer Stadler

SZ PlusHoher Krankenstand
:Wie krank Deutschland wirklich ist

Die Krankenkasse DAK rechnet mit 20 Fehltagen pro Versichertem. So viele waren es nicht mal während Corona. Ist die Wirtschaft dadurch bedroht? Es lohnt, genau hinzuschauen.

Von Max Muth

SZ PlusPrivate Krankenversicherung
:Die Tücken beim Wechsel

Wer von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung wechseln will, sollte das sehr sorgfältig angehen. Denn beim Vertragsabschluss lauern Fallen, die sehr teuer werden können.

Von Herbert Fromme, Anne-Christin Gröger; Illustration: Jessy Asmus

Gesundheitswesen
:Rekordausgaben für Medikamente

Die Kosten der gesetzlichen Krankenkassen sind 2022 auf fast 53 Milliarden Euro gestiegen. Mehr als die Hälfte entfällt auf patentgeschützte Arzneien.

Von Rainer Stadler

Gesundheit in Bayern
:Arbeitnehmer waren im Sommer auffällig oft krank

Nach einer Auswertung der Krankenkasse DAK gab es einen kräftigen Anstieg bei Muskel- und Skelett-Erkrankungen sowie psychischen Diagnosen.

SZ PlusMeinungMedizin
:Sprechende Medizin geht auch ohne Esoterik

Der "Münsteraner Kreis" hört auf: Längst müssten Patienten vor Quacksalberei wie Homöopathie geschützt werden. Doch noch immer kommt die Gesundheitspolitik nicht zur Vernunft.

Kommentar von Werner Bartens

SZ PlusExklusivWhistleblower
:Bannstrahl der Branche

Im Juli berichteten "Süddeutsche Zeitung", NDR und WDR über das lukrative Geschäft mit Krebsinfusionen. Seitdem wird der Apotheker Robert Herold, der tiefe Einblicke in das Geschehen gab, von seiner Zunft unter Druck gesetzt.

Von Christoph Cadenbach, Daniel Drepper und Markus Grill

SZ PlusGesundheitswesen
:Die Ärzte gegen Karl Lauterbach

Bundesweit bleiben an diesem Montag viele Praxen geschlossen. Die niedergelassenen Ärzte wollen damit gegen die Politik der Bundesregierung protestieren - und für bessere Vergütung. Der Gesundheitsminister kontert mit einer bemerkenswerten Strategie.

Von Angelika Slavik

SZ PlusZähne
:Für wen sich eine Zahnzusatzversicherung wirklich lohnt

Krankenkassen zahlen bei Zahnbehandlungen oft nur einen Mini-Anteil. Eine Zusatzversicherung kann sinnvoll sein – oder aber sehr, sehr teuer. Wie man den richtigen Tarif findet und wann der richtige Zeitpunkt ist, ihn abzuschließen.

Von Anne-Christin Gröger; Illustrationen Jessy Asmus

Medizinischer Dienst
:Gutachter attestieren fast 800 Behandlungsfehler in Bayern

Bei knapp einem Drittel der Verdachtsfälle hat der Medizinische Dienst Bayern einen Fehler festgestellt - das sind umgerechnet etwa zwei bestätigte Fälle pro Tag. Die Zahlen sollen aber "keine allgemeingültigen Rückschlüsse auf die Sicherheit in Krankenhäusern und Arztpraxen" erlauben.

Von Johann Osel

Psychiatrie
:Psychiater befürchten Abwärtsspirale

Von 2024 an müssen psychiatrische und psychosomatische Kliniken auf Geld verzichten, wenn sie zu wenig Personal beschäftigen. Doch das könnte die Situation der Patienten noch verschlechtern.

Von Christina Berndt

Gesundheit
:Wie Krankenkassen unzufriedene Kunden abwimmeln

Verweigert ein Versicherer eine Leistung, können Versicherte Widerspruch einlegen. Mehrere Kassen sollen das mit irreführenden Schreiben oder Anrufen verhindert haben. Patientenschützer sind empört.

Von Rainer Stadler

SZ PlusMeinungKrankenkassen
:Moderne Scharlatanerie

Die Hamburger Krankenkasse Hanse Merkur bietet einen unseriösen Bluttest auf Krebs an. Sie ist nicht die einzige Krankenversicherung, die nutzlose Verfahren erstattet, um Mitglieder zu locken. Das sollte verboten werden.

Kommentar von Christina Berndt

Krankenkassen-Bericht
:Immer mehr Mädchen wegen Angststörungen im Krankenhaus

Pandemie, Krieg, Klimawandel: Kinder und Teenager haben schon viele Krisen miterlebt. Eine Zunahme von psychischen Störungen ist die Folge. In den Krankenhäusern fällt besonders eine Gruppe auf.

Krebsmedikamente
:Kritik an mutmaßlicher Milliardenverschwendung

Mehrere große Krankenkassen fordern neue Gesetze für die Abrechnung von Krebsmedikamenten. Recherchen von Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR hatten hohe Zusatzgewinne von Apotheken aufgedeckt, die Infusionen für Chemotherapien zubereiten. Es fehlt an Transparenz.

Von Christoph Cadenbach, Daniel Drepper und Markus Grill

Gesundheitswesen
:Das große Geschäft mit dem Krebs

Die Krankenkassen erstatten für Chemotherapien zu viel Geld - das kostet die Beitragszahler bis zu eine halbe Milliarde Euro pro Jahr. Was läuft da schief?

Von Christoph Cadenbach, Daniel Drepper und Markus Grill

SZ PlusGesundheitssystem
:Warum Patienten davon profitieren, wenn ihre Klinik vor Ort schließen muss

Das deutsche Gesundheitssystem ist eines der teuersten der Welt, aber was haben die Patienten davon? Versorgungsforscher Reinhard Busse über die Reformpläne für Kliniken, die er mit entwickelt hat.

Interview von Christina Berndt und Felix Hütten

SZ PlusGesundheitssystem
:Schließen jetzt mehr Krankenhäuser?

Bund und Länder haben sich auf Eckpunkte für eine Reform der Krankenhäuser geeinigt. Was der Beschluss für die Kliniken bedeutet und was sich für Patienten ändert: Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Von Simon Sales Prado und Sina-Maria Schweikle

Krankenkassen
:Gremium: Höhere Beiträge keine Lösung

Die Krankenkassen halten die von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) angekündigte Beitragserhöhung für den falschen Weg. Sein Ministerium müsse endlich dem gesetzlichen Auftrag nachkommen und Vorschläge für Reformmaßnahmen im ...

SZ PlusMeinungGesundheitspolitik
:Das nächste Finanzloch kommt gewiss

Die Krankenkassenbeiträge steigen wieder einmal. Für den Gesundheitsminister ist das ein Offenbarungseid, für die Versicherten ärgerlich - und noch lange nicht das Ende.

Kommentar von Rainer Stadler

Medizinische Versorgung in Bad Tölz-Wolfratshausen
:Ärztlich überversorgt - aber wie lange noch?

Der Landkreis gilt nach den Maßstäben der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns als gut ausgestattet mit Hausärzten. Doch gerade im Süden sind viele niedergelassene Mediziner bereits im Rentenalter. Schon jetzt müssen Patienten auf dem Land lange Wege in Kauf nehmen.

Von Quirin Hacker

SZ PlusVerwaiste Eltern
:Hilfe, wenn alle sprachlos sind

Wird ein Kind tot geboren oder stirbt kurz nach der Geburt, brauchen Familien Unterstützung. Doch eine psychologische Begleitung ist in den Kliniken nicht vorgesehen – und auch danach schwer zu finden.

Text: Inga Rahmsdorf, Illustration: Stefan Dimitrov

Generalstaatsanwaltschaft Nürnberg
:Betrugsanklage gegen ASB-Mitarbeiter

Drei Männer sollen Krankenkassen um fast fünf Millionen Euro geprellt haben. Der Skandal brachte den bayerischen Arbeiter-Samariter-Bund in existenzielle Schwierigkeiten.

Sozialpolitik
:Millionen Menschen sind in Bayern zur Sozialwahl aufgerufen

Versicherte und Rentner können darüber entscheiden, wer ins Sozialparlament kommt. Erstmals kann auch teilweise online abgestimmt werden.

Gesundheit
:Krankenstand in Bayern klettert auf ein Rekordniveau

Bayerns Arbeitnehmer haben sich 2022 nach Angaben der AOK so häufig krank gemeldet wie seit bald 30 Jahren nicht. Hauptursachen waren Corona und Atemwegsinfekte.

Corona-Schutzimpfungen
:Und wer bezahlt?

Arztverbände und Krankenkassen streiten über das Honorar für die Praxen, daneben bestehen noch mehr Unsicherheiten: Gibt es künftig Impfstoffe auf Privatrezept? Und wer bezahlt dann den Impfstoff?

Von Klaus Ott

SZ PlusGesundheitsversorgung
:Schluss mit gefaxten Befunden und Röntgenbildern auf CD

Jeder gesetzlich Krankenversicherte soll von 2025 an eine elektronische Akte erhalten. Welche Vorteile der Gesundheitsminister darin für Patienten sieht und was über Risiken bekannt ist.

Von Angelika Slavik

SZ PlusAltersvorsorge
:Von der Betriebsrente soll künftig mehr übrig bleiben

Millionen Ruheständler haben viel weniger von ihrer betrieblichen Altersvorsorge als erhofft. Kanzler Scholz hat nun versprochen, das zu ändern - doch das dürfte teuer werden.

Von Thomas Öchsner

Gesundheit
:Kritischer Eingriff ins System

Gesundheitsminister Lauterbach will, dass mehr ambulant operiert wird. Doch die stationäre Behandlung im Krankenhaus wird bisher höher vergütet. Der Blick ins Ausland zeigt: Es geht auch anders.

Von Rainer Stadler

SZ PlusExklusivCorona-Geschäfte
:Bis zu 130 Dollar für eine Spritze

In Deutschland müssen demnächst die Krankenkassen für Corona-Impfstoffe bezahlen. Ein Blick in die USA zeigt: Die Verhandlungen könnten hart werden.

Von Markus Grill und Klaus Ott

Streit um Mandel-Ops
:Dicker Hals wegen acht Euro

Ärzte wollen Mandeloperationen aussetzen, weil die Vergütung sinkt. Krankenkassen halten die Klage für unbegründet. Der Konflikt entlarvt Fehler im System.

Von Rainer Stadler

SZ PlusKindermedizin
:Plötzlich sind die hausgemachten Zäpfchen gefragt wie nie

Weil Kindermedizin derzeit knapp ist, produziert die Klösterl-Apotheke in München derzeit so viel Zäpfchen und Fiebersaft wie noch nie zuvor. Doch die damit verbundene Bürokratie macht ihr zu schaffen.

Von Sabine Buchwald

Krankenkassen
:Preiserhöhung gegen Fiebersaftmangel

Die Krankenkassen haben Maßnahmen beschlossen, um die angespannte Lage bei Kindermedikamenten wie Fiebersaft oder Zäpfchen zu entschärfen. Die sogenannten Festbeträge für bestimmte Medikamente mit den Wirkstoffen Ibuprofen und Paracetamol sowie für ...

Krankenkassen
:Tempo bei Patientenakte

Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) fordert von der Regierung mehr Tempo bei Plänen, die Nutzung der elektronischen Patientenakte auszubauen. "Die Koalition will jetzt das Prinzip umdrehen: Jeder Bürger soll eine elektronische ...

SZ PlusWas sich 2023 ändert
:Krankenversicherungen werden teurer

Im kommenden Jahr dürfen die gesetzlichen Kassen ihre Zusatzbeiträge erhöhen. Was das für die Versicherten bedeutet – und was sich 2023 noch bei der Krankenversicherung ändert.

Von Andreas Jalsovec

Prozess in Augsburg
:Apothekerin ergaunert von Krankenkasse eine halbe Million Euro

Die Frau fälschte über die Arztpraxis ihres Mannes Rezepte, nun muss sie drei Jahre in Haft. Das Vorgehen bezeichnet selbst ihr Verteidiger als "bescheuert" - doch es zeigt, warum ausgerechnet im Gesundheitswesen so viel betrogen wird.

Von Florian Fuchs

SZ PlusSchwarze Schafe im Gesundheitswesen
:"Wir kennen das wahre Ausmaß nicht"

Arztbesuche, die nie stattfanden, fingierte Rezepte, Corona-Testzentren als Goldgrube für Kriminelle - seit gut zwei Jahren ermitteln in Nürnberg spezialisierte Staatsanwälte bei Betrug und Korruption im Gesundheitswesen. Der Justizminister zieht eine stattliche Bilanz. Doch wie groß ist das Dunkelfeld wirklich?

Von Johann Osel und Klaus Ott

Statistik
:Väter in Bayern bleiben besonders selten bei kranken Kindern

Bayerische Väter sind einer Erhebung der Krankenkasse KKH zufolge Schlusslicht bei der Betreuung kranker Kinder. Im ersten Halbjahr entfielen auf sie 19,5 Prozent der anfallenden Kinderkrankentage, wie die KKH am Montag mitteilte. Das ist ein ...

MeinungKrankenkassen
:Schluss mit Schwurbel-Kügelchen

Keine Millionen mehr für Placebos: Gesundheitsminister Lauterbach will der Homöopathie das Geld abdrehen. Gut so.

Kommentar von Felix Hütten

Gesundheitssystem
:Wie Lauterbach das Milliardenloch der Kassen stopfen will

Der Bundestag berät über einen Gesetzesvorschlag des Bundesgesundheitsministers, der das Defizit bei den Krankenkassen in den Griff bekommen soll. Die Opposition ist nicht begeistert.

Von Angelika Slavik

ExklusivKritik am Gesundheitsministerium
:Ein Bonus, der nie ankam

Viele Beschäftigte in Pflegeheimen sollen die Sonderzahlung, die als Dankeschön für aufopferungsvolle Arbeit gedacht war, gar nicht erhalten haben, rügt der Bundesrechnungshof. Manche Klinik bekam dagegen zu viel Geld.

Von Markus Grill, Klaus Ott und Rainer Stadler

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