Was hilft den Sparern, wer kontrolliert die Banken? Die wichtigsten Fragen und Antworten aus Europa und den USA.
Wird das Geld der Sparer heute besser geschützt?
Bankenmetropole Frankfurt am Main: Verbesserter Schutz für Sparer. (© Foto: ddp)
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Europa:
Ja. Ab 30. Juni bekommen Anleger Guthaben bis zu 50.000 Euro erstattet, falls ihre Bank pleite geht. Bisher waren nur 20.000 Euro garantiert, und von ihren Einlagen bekamen Sparer auch nur 90 Prozent zurück. Künftig sollen sie innerhalb von maximal 30 Tagen entschädigt werden. Ab 2011 wird die Garantiesumme sogar auf 100.000 Euro verdoppelt. Die Einlagensicherung gilt für Girokonten, Banksparpläne, Sparbücher und -briefe sowie für Tages- und Festgeldkonten und für Bausparverträge. Sie gilt nicht für Aktien oder Anleihen.
USA:
Ja. Im Oktober 2008 erklärte die staatliche Einlagensicherung, dass alle Girokonten, die keine Zinsen bringen, in unbegrenzter Höhe geschützt sind. Diese Notmaßnahme soll Ende 2009 auslaufen. Außerdem garantiert der Staat die Guthaben auf Spar- und Girokonten bis 250.000 Dollar. Das soll allerdings 2014 auf das Vor-Krisen-Niveau von 100.000 Dollar reduziert werden.
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- USA: Finanzmarktregulierung Sheriff für die Finanzwirtschaft 16.06.2009
Das wird nicht das Problem lösen, dass zuviel Kapital im System ist welches zu hohe Zinsen sucht. Denn Zinsen können nur aus Produktion erwirtschaftet werden. Global wird die Industrieproduktion in diesem Jahr zum Beispiel eventuell um 15% zurückgehen.
Daher kommen meiner Ansicht nach auch die Blasen (Asienkrise, New Economy, Immobilien, Rohstoffralley). Dadurch dass immer mehr Kapital unterwegs ist welches sich durch Zinsen vermehrt, die nicht durch Produktion gedeckt sind, wird das System immer instabiler und die Blasen werden grösser und die Abstände zwischen ihnen kürzer.
Würde man dagegen solche Blasen effektiv verhindern wollen, bräche der gesammte "Spielgeldmarkt" sofort zusammen und selbst alle Staaten der Welt zusammen könnten den Schaden nicht mehr ausgleichen, "too big to fail".
Es wird also weitergehen bis zu einer Krise die nicht mehr ausgeglichen werden kann und dann erfolgt der Reset des Systems, "very big falls very hard".
Um es ganz deutlich zu sagen: Die Aufstellung ist eine fröhliche Aneinanderreihung von Erwartungen, Absichtserklärungen und Wunschdenken. Die Wahrheit ist, dass die mächtige Bankenlobby mit viel Geld daran arbeitet, möglichst alle Kontrollen der undurchsichtigen Bankengeschäfte zu verhindern. In der EU ist es GB, dass sich vehement gegen eine unierte Bankenaufsicht sträubt, oder zumindest alle Entscheidungen abbremst. Was inzwischen auf dem Wege der Durchsetzung ist, sind kleine Schönheutsreparaturen. Die Bankberatung ist nach wie vor bei den zugänglichen Medien miserabel. Ausnahmen sind wohl eher Messfehler. Die Bundesvereinigung Deutscher Banken arbeit ebenfalls heftig daran, möglichst wenig Kontrollen zuzulassen. Und wenn doch, dann aber bitte auf Kosten des Staates. Nicht zu vergessen, dass der Handel mit Schrott-Papieren wieder ganz munter läuft, während gesunde Unternehmen nur gegen hohe Zinsen oder schwer Kredite bekommen oder gar nicht. Damit hätte sich im Grunde genommen die " Systemrelevanz" schon erledigt.
Summa summarum: Nichts wird sich aendern, da die gesetze natuerlich mit der geldwirtschaft zunaechste abgesprochen werden.
riene va plus
Einlagensicherungsfond klingt gut bringt aber im Ernstfall nichts. Bei einer wirklichen Krise kann keiner garantieren ob man beispielsweise für 250 000 $ den derzeitigen Gegenwert erhält oder ein Laib Brot. Der Einlagensicherungsfond ist nur bei kleinen Ausfällen hilfreich, bei einer Hyperinflation wie zu Zeiten der Wirtschaftskrise ist der die Wette auf eine Hausnummer.