Wer beim Hausbau selbst mit anpackt, kann bares Geld sparen. Allerdings kostet das oft viel Zeit, weiß der Verband Privater Bauherren in Berlin.
Wer beim Hausbau selbst mit anpackt, kann bares Geld sparen. Allerdings kostet das oft viel Zeit, heißt es beim Verband Privater Bauherren (VPB) in Berlin.
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Bei einem Reihenhaus mit 140 Quadratmetern Wohnfläche können Heimwerker vor allem bei Maler-, Tapezier- und Dämmarbeiten zwar viel Geld sparen. Das Dämmen und Verkleiden der Dachschrägen etwa verlangt aber auch bis zu 130 Stunden Arbeit. Dabei spart der Bauherr allerdings bis zu 5300 Euro.
Für Maler- und Tapezierarbeiten muss er zwischen 125 und 190 Stunden veranschlagen und kann an die 7800 Euro sparen. Ein neuer Fußbodenbelag bringt bei einem Arbeitsaufwand von 90 Stunden noch einmal rund 3900 Euro auf der Habenseite. Wer in rund 100 Stunden selbst Fliesen verlegt, muss 4200 Euro weniger für Handwerkerlöhne ausgeben.
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(sueddeutsche.de/dpa/als)
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Und warum kann ich im Internetcafe die Kommentare nich aufklappen seit die neue versin der SZ-onlie läuft?
Erst mal die eingenen Hausaufgaben machen, dann zensieren!
5 Jahre bei einem Vertrag nach BGB,
4 Jahre bei einem VOB-Vertrag (eher die Regel am Bau)
Aber in jedem Fall besser als die Eigenverantwortung bei Eigenleistung.
"Und der Handwerker haftet vier Jahre für seine Arbeit. "
- Nein, sogar fünf Jahre bei Arbeiten an Immobilien.
"Wer beim Hausbau selbst mit anpackt, kann bares Geld sparen. Allerdings kostet das oft viel Zeit."
Was für eine bahnbrechende Erkenntnis, welch geniale Analyse dieses komplizierten Sachverhalts. Wahrlich, ohne das geballte Expertenwissen dieses Fachverbands hätte wohl kaum jemand diese komplexen Zusammenhänge je erkannt. Da zeigt sich wieder einmal, wie wichtig Sachverstand an der richtigen Stelle ist.
Anhand der Zahlen lässt sich grob überschlagen, das der ungelernte Hausherr mit Gattin pro geleisteter Arbeitssunde gute 40,- sparen kann.
Das ist so in etwas das, was ein Maler oder Fliesenleger pro Stunde kostet.
Und das bedeutet, dass der Hausherr mitsamt Gattin bei gleichem Stundensatz wie der Handwerker auch in der gleichen Geschwindigkeit arbeiten muss wie der Profi mit seinem Werkzeug und Fachwissen.
Meiner Erfahrung nach braucht der Laie mindestens doppelt so viel Zeit wie der Profi (Einlesen, Einarbeitung,...). Zudem hat der Handwerker über den Fachhandel deutlich günsiger Einkaufspreise als der Laie im Baumarkt. Und die Qualität der Arbeit vom Profi ist auch eine andere. Und der Handwerker haftet vier Jahre für seine Arbeit.
Am Ende spart sich der Laie deutlich weniger Geld als geplant, hat deutlich mehr Aufwand als geplant, steht ohne Handwerkerhaftung da und hat schiefe Fliesen an der Wand. Und ist der Jahresurlaub ist aufgebraucht, und das wichtigste zu Schluß:
wer bis zum Hals in Arbeit steckt (Job + Baustelle), verliert den großen Überblick von außen.
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