Ein weiterer Schritt im Kampf gegen die Staatspleite: Das griechische Parlament hat der Einführung einer neuen Grundsteuer zugestimmt. Jeder Immobilienbesitzer muss nun um die vier Euro pro Quadratmeter an den Staat zahlen.
Die griechische Regierung hat eine neue Hürde im Kampf gegen eine Staatspleite genommen. Das Parlament in Athen billigte am Dienstag mit 155 Ja-Stimmen eine Sonder-Immobiliensteuer. 143 Abgeordnete stimmten dagegen. Dies gab Parlamentspräsident Filippos Petsalnikos bekannt. Alle 154 Abgeordneten der Sozialisten stimmten dem Gesetz zu. Auch ein unabhängiger Abgeordneter stimmte mit Ja.
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Die Immobiliensteuer sieht vor, dass jeder Grieche, der ein Haus oder eine Wohnung besitzt, im Durchschnitt vier Euro pro Quadratmeter jährlich an den Staat zahlen muss. Diese Sondersteuer soll solange gezahlt werden, wie das Sparprogramm andauert.
Vor dem Parlament demonstrierten nach Medienschätzungen rund dreitausend Menschen gegen das Sparprogramm der Regierung. Es kam zu Rangeleien mit der Polizei.
Die neue Grundsteuer soll mit der Stromrechnung eingezogen werden. Sie wurde Anfang des Monats vorgeschlagen, nachdem die sogenannte Troika-Mission von EU, IWF und EZB zur Prüfung der Umsetzung der Auflagen für Finanzhilfen ihren Besuch abbrach. Die Prüfer sollen noch diese Woche nach Athen zurückkehren.
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(dpa/dapd/liv)
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die Griechen beschließen alles um an die erforderliche Kohle zu kommen, mit dem Wissen niemals weder administrativ noch tatsächlich in der Lage zu sein das Beschlossene umzusetzen.
Diese arroganten Pleitehelenen, sollten mal zu Ihrem östlichen Nachbarn schauen,dort können sie lernen wie man wieder aufsteht.
Waren diese Helenen nicht Jahrhunderte lang bestandteil des osmanischen reiches, nur so gefragt???
Sie schrieben:"Meine Hoffnung ruht auf Frankreich, denn nur von dort können Änderungen kommen, denn die dortigen Bürger wissen sich entsprechend zu wehren, dann ja dann werden vielleicht auch wir hier endlich wach."
Ich glaube, in diesem Fall hoffen Sie vergebens. Frankreichs Banken haben die Mehrzahl griechischer Schrottpapiere.Unsere Merkeline spielt Sarkozys Spielchen mit, denn auch deutsche Banken sind sehr engagiert als griechische Schrottpapierbesitzer.
...klappt nicht! Der Hubschrauber-Ausspähung derselben begegnen die steuerpflichtigen Griechen mit neu auf dem Markt befindlichen Camouflage-Abdeckungen.(Kein Witz).
Aber die illusorische Hoffnung auf einen "Kulturwandel" beim Steuerzahlen in GR hält uns Deutsche stramm auf "bail-out"-Kurs!
Ich frage mich auch, ob Papandreou selber seine Milliarden rechtmäßig versteuert hat.
..ist gar nicht so schlecht, läuft doch in griechenland alles mögliche verwaltungstechnische bzgl immobilienbesitz über die stromrechnung.
trotzdem ist das krümelkosmetik wie weiter unten schön vorgerechnet.
der staat kann mit unterstützungskrediten nichts anfangen, weil es in der hinsicht keinen "staat" gibt. wenn wir geld überweisen wird es zwar irgendwo ankommen aber letztlich für die griechen nur die soll-seite belasten
Das Problem besteht darin, dass niemand die Steuer eintreibt. Die Gesetzesmacher haben schon vorn herein die Finanzverwaltung wegen angenommener Unfähigkeit bzw. Korruption ausgeschlossen und die ins Auge gefassten Stromanbieter und die mit Ihnen verbündeten Gewerkschafter weigern sich standhaft die Steuer einzutreiben. O-Ton: "Wir lassen uns nicht als Steuereintreiber missbrauchen!" Vorsichtshalber haben sie schon auch mal damit gedroht, den Gesetzesmachern den Strom zu kappen.
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