Höhenflug bei Edelmetallen Silber knackt Rekordhoch von 1980

Der Dollar schwächt sich gegenüber etlichen Währungen ab, und das treibt den Preis für Edelmetalle wie Gold und Silber. Nachdem das gelbe Metall schon seit Wochen bisherige Rekorde bricht, ist nun auch bei Silber eine alte Höchstmarke gefallen.

31 Jahre hat es gedauert, doch nun hat der Silberpreis sein historisches Hoch aus dem Jahr 1980 nach vielen Anläufen geknackt. Am späten Donnerstagabend sprang der Preis für eine Feinunze (ca. 31 Gramm) des Schwermetalls auf bis zu 49,51 US-Dollar.

Damit wurde der Rekord vom Januar 1980 von 49,45 Dollar leicht übertroffen. Der Rekord wurde seinerzeit nur aufgrund starker Spekulationen am Silbermarkt durch die Brüder Herbert William und Nelson Bunker Hunt erreicht.

Auch der Goldpreis kletterte auf einen neuen Rekordstand - die Feinunze (31,1 Gramm) des gelben Metalls kostete in der Spitze 1535,90 Dollar, so viel wie nie zuvor.

Grund für den sich fortsetzenden Höhenflug bei den Edelmetallen sind die weiterhin expansive Geldpolitik der USA und die daraus resultierende Dollarschwäche. Die US-Währung hat jüngst nicht nur zum Euro, sondern auch zu anderen wichtigen Währungen wie dem Britischen Pfund und dem Yen abgewertet. Da Gold und Silber in US-Dollar gehandelt werden, stützt ein schwacher Dollar die Nachfrage aus Ländern außerhalb des Dollar-Raums.