Es sieht düster aus: Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen, Altlasten aus der Vergangenheit und die Bankenabgabe drücken auf den Gewinn der BayernLB - er halbiert sich fast. Doch die Bank sieht sich auf einem guten Weg.
Die Bayerische Landesbank (BayernLB) leidet unter den Folgen der Eurokrise. Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen und die Kosten für Bankenabgaben drückten im ersten Halbjahr 2011 auf den Gewinn der Bank, die während der Finanzkrise mit milliardenstarken Staatshilfen gerettet werden musste.
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Altlasten drücken immer noch auf den Gewinn der BayernLB. (© dpa)
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Doch es besteht trotzdem Anlass zur Hoffnung: Vor Steuern verdiente die BayernLB im zweiten Quartal rund 95 Millionen Euro und damit fast 70 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie die Bank in München mitteilte. Im ersten Halbjahr summiert sich das Ergebnis vor Steuern auf 244 Millionen Euro. In den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres waren es allerdings - auch dank Sondereffekten - noch 554 Millionen Euro.
Vor allem in ihrem Kerngeschäft, der Unternehmensfinanzierung und dem Mittelstandsgeschäft, war die Bank gut unterwegs. "Sechs Quartale in Folge mit schwarzen Zahlen zeigen, dass die BayernLB mit ihrer Neuausrichtung auf dem richtigen Weg ist", sagte Vorstandschef Gerd Häusler. Auch für das gesamte Jahr rechnet die Bank mit schwarzen Zahlen, allerdings mit schlechteren als im Vorjahr. "Das operative Geschäft der Bank läuft rund, trotz aller Zuspitzungen an den Finanzmärkten und Staatsschuldenkrisen."
Der Gewinn wurde spürbar von Altlasten gedrückt. Für die Bankenabgabe in Ungarn und in Deutschland musste die BayernLB rund 88 Millionen Euro bezahlen, Währungsgeschäfte aus der Vergangenheit belasteten das Haus mit 78 Millionen Euro. Zudem wurde der Wert der noch verbliebenen griechischen Staatsanleihen um 79 Millionen Euro nach unten korrigiert. "Die sehr weitgehenden Wertkorrekturen auf den Restbestand an griechischen Staatsanleihen sowie die sehr hohe Bankenabgabe verlangsamen die Ertragserholung der Bank", sagte Häusler.
Die BayernLB war in der Finanzkrise wegen riskanter US-Wertpapiere und immenser Abschreibungen bei der mittlerweile abgestoßenen Kärntner Tochter HGAA in Schwierigkeiten geraten und musste mit Staatsgeldern vor dem Kollaps bewahrt werden. Wie diese Hilfen, die den Wettbewerb verzerrt haben, ausgeglichen werden können, untersucht derzeit die EU-Kommission.
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(sueddeutsche.de/dpa/rtr/beitz)
Surfrider Beach in Malibu
kleinezeitung.at/allgemein/tribuene/2819964/tilo-berlin-investoren-cashten-untreue-ab.story
Damit sind auch die Chancen für eine erfolgreiche zivilrechtliche Klage gegen Berlin und seine Investoren deutlich gesunken.
aber Geld verdienen um so mehr. Es wird wohl Jahrzehnte dauern, bis der von den CSU-Totalversagern angerichtete Schaden, die geglaubt haben mit dem HGAA-Kauf eine >CSU-Erfolgsstory vorgauckeln zu können, halbwegs bereinigt ist.
Evtl. kommen sogar noch Schadensersatzanspüche dazu, jedenfalls prüfen die Österreicher jetzt, ob sie für die Jahre, an denen die Bayern die Mehrheit und das Sagen an der HGAA hatte, nicht Schadenersatz von der BayernLB bekommen können. Dumm und gefährlich unfähig genug, wären die CSUler ja.