US-Crowdfunding-Plattform Kickstarter startet in Deutschland

  • Die US-Crowdfunding-Plattform Kickstarter startet am 12. Mai auch auf Deutsch.
  • In den vergangenen sechs Jahren wurden über die Webseite bereits mehr als 1,5 Milliarden Dollar gesammelt.

US-Crowdfunding-Plattform auf Deutsch

Kickstarter wird am 12. Mai in deutscher Sprache freigeschaltet. Das hat die US-Firma mitgeteilt. Bei Kickstarter können Erfinder, Künstler oder Startups die Community um Geld für die Realisierung ihrer Ideen bitten - nun auch in Euro statt in Dollar. Der große Konkurrent Indiegogo hat bereits einen deutschen Auftritt mit Euro-Währung.

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83 000 erfolgreiche Spendenaufrufe weltweit

Das Crowdfunding läuft bei Kickstarter so ab: Gründer stellen ihre Idee in einer von 15 Kategorien vor - von Technik über Gastronomie bis hin zu Kunst - und nennen die Summe, die sie benötigen. Interessierte können dann ihre finanzielle Unterstützung zusagen und erhalten im Gegenzug eine vom Gründer bestimmte Belohnung. Der Erfolg hängt davon ab, ob das Geld innerhalb eines bestimmten Zeitraums zugesagt wird. Falls ja, wird es von allen Unterstützern eingezogen - ansonsten nicht.

Weltweit sind seit 2009 Kickstarter zufolge 1,5 Milliarden Dollar für etwa 83 000 Projekte zusammengekommen. Es gibt bereits eigene Unterseiten für Großbritannien, Kanada, Australien, Neuseeland, die Niederlanden, Dänemark, Norwegen, Schweden und Irland. Auch Projekte aus Deutschland wurden schon initiiert, etwa eine Fotoausstellung an der Berliner Mauer (14 500 Dollar) oder eine Albert-Einstein-Handschrift-Schriftart (4500 Dollar).

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"Möglichkeiten und Chancen für Gründer"

"Wir sind alle mehr als optimistisch, was die Zukunft kreativen Schaffens angeht. Wir sehen mehr Möglichkeiten und Chancen für Künstler und Projektgründer als jemals zuvor", teilte Kickstarter-Chef Yancey Strickler im offiziellen Blog mit. Kickstarter werde von einem Team aus Künstlern und Gründern im New Yorker Stadtteil Brooklyn unterstützt, "das aus begeisterten Fans besteht". Für die nächsten Wochen seien Veranstaltungen in verschiedenen deutschen Städten geplant. In München zum Beispiel treffen sich Gamer und Designer.