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Die Tastatur als Virenschleuder. (© dpa-tmn)
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Vom Anfang dieses Textes gab es drei andere Versionen, die allesamt mit Strg+a und Entf ins digitale Nichts befördert wurden. Vieles wurde dabei bedacht, nur eines nicht: Wo das W auf der Tastatur ist, oder das A, ob das Komma rechts neben dem M kommt, oder doch eins weiter rechts.
Ich frage mich das deshalb, weil ich gestern endlich den langgehegten Vorsatz wahr gemacht und meine Redaktionstastatur gereinigt habe. Und zwar gründlich. Also alle der grässlich verschmierten Tasten runter, in einen Stoffbeutel und ab in die Waschmaschine, den unglaublichen Rest an Haaren, Krümeln und Staub mit dem Staubsauger rausgesaugt. Funktioniert übrigens prima. Zum Trocknen habe ich die Tastaturkappen einfach in eine Schachtel gekippt und auf die Heizung gelegt.
Alles steckt im Unterbewusstsein
Doch dann: Warum weiß ich nicht, was meine Finger wissen? Seit vielen Jahren wissen sie das. Schon machen Zehn-Finger-Schreiber habe ich verblüfft, weil ich mit zwei Fingern fast genauso schnell schreiben kann. Wo, verdammt, sitzt das G, wo das N, das T?
Nun, ich muss tatsächlich auf einer anderen Tastatur nachgucken, damit ich die Plastik-Kappen wieder dorthin stecken kann, wohin sie gehören. Während ich bei manchen Buchstaben wie Ä oder Ö noch weiß, irgendwo rechts, hätte man mich schlagen können und ich wäre trotzdem nicht draufgekommen, wo das D ist.
Der Kollege aus der Wissenschaftsredaktion weiß wie so oft Rat: Das Gehirn, sagt er, verlagert Aufgaben, die zur Routine werden, ins Unterbewusstsein. Hätte ich mich also hypnotisieren lassen müssen. Oder einfach ein Wort tippen, das mit D beginnt.Das ist dann auch der Grund, warum sich neue und bessere Tastaturanordnungen als Qwertz wohl nicht so schnell durchsetzen werden. Zu tief drin, das Alte.
Ach ja, übrigens: Auf einer nicht geputzten Tastatur tummeln sich mehr Keime als auf einem Toilettensitz.
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(Süddeutsche.de/mri)
Robin Gibb ist tot
kann man kaufen ;-)
und sind (erstmal) sauber!
...man liest jetzt etwas über Sprache im Internet oder Ähnliches. Und es kommt ein Erguss über das Reinigen von Tastaturen!
Wenn Ihr nicht wisst, worüber Ihr schreiben sollt, berichtet über das im Geheimen ausgetüftelte, demokratisch nicht geprüfte, aber dennoch von der EU unterzeichnete Ermächtigungsgesetz ACTA!
Davon war hier noch gar nichts zu lesen, aber so gut wie täglich erfährt man, ob Zuckerberg genießt hat oder dass das iPhone unter Wasser nur einige Sekunden funktioniert.
Oh Mann, selber Schuld :o) Niemals nicht die Tasten von der Tastatur runterpfriemeln - geht spätestens bei der Enter und Leer schief -, sondern einfach die komplette Oberschale inkl. Tasten, aber ohne Leiterbahnfolie, umgedreht in den Geschirrspüler!
Ersten macht man die Tasten nicht kaputt (siehe oben), zweitens erspart man sich das Puzzlen (siehe Artikel) und drittens geht's viel schneller.
Gute Tastaturen können so auseinandergebaut werden, dass man nur das Tastenfeld selbst in die Waschanlage schicken kann.
Ahnend, dass man von Tastaturen nicht essen sollte (Bazillen), in der deren Nähe aber schon (Krümel), habe ich meine abgesaugt. Dies ist NICHT ZU EMPFEHLEN!
Das X verschwand für immer. Es frustriert, wenn man den ekligen Staubsaugerbeutel seziert, aber immer noch ohne X dasteht. Da ich dringend arbeiten musste, klaute ich das X vom Laptop meines Freundes, nur um festzustellen, dass Tastaturenstecksysteme ganz unterschiedlich sein können. Dann wollte ich mein "Ö" verpflanzen. Mein Stecksystem blieb mir trotzdem ein Räsel, das von meinem Freund auch, vielleicht sind meine Finger auch einfach nur zu dick und ja, bevor einer fragt, natürlich habe ich im Netz nach Lösungen geforscht. Und ja, ich kenne auch diese ganzen Gels, Tücher ... die waren aber nicht zur Hand.
Da würde ich doch jetzt mal gern vom Autor wissen, was das für eine benutzer-, nein putzerfreundliche Tastatur ist, die er benutzt? Besagte Tastaturen haben wir übrigens nie wieder benutzt.