Der Internetkonzern Google beschleunigt seine Suche - und berechnet dafür automatisch, auf welchen Treffer ein Nutzer klicken wird. Und auch in Sachen automatischer Bilderkennung schreitet das Unternehmen unablässig voran.
Im Wettbewerb mit Rivalen wie Microsoft rüstet Google seine Internet-Suchmaschine auf.
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Google-Techniker Scott Huffman bei der Präsentation von Instant Pages in Mountain View: Schnellere Suche mit Hilfe von Klickprognosen. (© AFP)
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Dazu gehören Spracheingabe und die Suche mit Hilfe von Bildern auch auf dem PC sowie die Funktion "Instant Pages", bei der Webseiten schon während der Suchanfrage im Hintergrund geladen werden.
Der spannende Aspekt an Instant Pages: Google wendet einen Algorithmus an, der das Klickverhalten eines Nutzers prognostiziert und die entsprechende Seite bereits lädt, bevor der Klick erfolgt ist. Hierfür wertet Google unter anderem die Suchhistorie des Nutzers aus und gleicht sie mit der Relevanz der Ergebnisse ab.
Bislang dauert ein Suchvorgang bei Google nach Unternehmensangaben im Schnitt 25 Sekunden, das Laden einer Seite nicht eingerechnet: Neun Sekunden braucht der Nutzer, um das Suchwort einzutippen, 15 Sekunden verwendet er dafür, sich die Resultate anzusehen. Googles Suchvorgang selbst dauert nur eine Sekunde. Die neue Technik soll den Prozess um zwei bis fünf Sekunden pro Suchvorgang verkürzen, erklärte Google.
Instant Pages wird zunächst nur in Googles eigenen Internet-Browser Chrome integriert. Der Software-Code dafür sei jedoch offen zugänglich und könne auch in andere Browser eingebaut werden, betonte der Internet-Konzern. Die Spracheingabe oder die Suche nach bestimmten Abbildungen hatte Google bereits in seinem Smartphone-Betriebssystem Android umgesetzt und bringt sie jetzt auch auf PCs.
Soziale Suche kommt nach Deutschland
Bei der Bildersuche könne man zum Beispiel ein Urlaubsfoto in die Google-Suchleiste rüberziehen - und Google könnte anhand des Vergleichs mit der Datenbank erkennen, wo es aufgenommen wurde.
Google ist zwar immer noch die mit Abstand meistgenutzte Suchmaschine im Internet, steht aber unter Innovationsdruck durch Wettbewerber wie vor allem Microsoft mit seinem Konkurrenzangebot Bing.
Zudem verbündete sich der Erzrivale Microsoft mit dem weltgrößten Online-Netzwerk Facebook, um die Suchergebnisse besser auf die einzelnen Nutzer zuzuschneiden. Google kontert mit seiner eigenen "Sozialen Suche", die der Konzern am Dienstag auch nach Deutschland brachte. Dabei zeigt Google eingeloggten Nutzern von Freunden geteilte Seiten bevorzugt an.
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(sueddeutsche.de/dpa/joku)
...ich hätte doch lieber das alte Meistgelesen/Meistkommentiert
Ranking auf der Startseite...
...als dieses asoziale plugin...
das ist kein Ersatz.
mfg.
Anders als die Microsoft-Facebook-Allianz bleiben Googles Dienste trotz allem anonymisiert, wenngleich auch auf einen speziellen Anwender zugeschnitten.
Das wird sehr deutlich, wenn man die Quellcodes und Interfaces durchsieht, die Google offenlegt.
Besonders bei Facebook habe ich persönlich da ein ganz anderes Gefühl. Die genaue Lektüre der AGB verstärkt dieses noch...