Mitleser per Mausklick: Ein Datenleck ermöglichte es Facebook-Nutzern, die Chat-Dialoge ihrer Freunde auszuspionieren. Den Zugang ermöglichten ausgerechnet die Einstellungen zur Privatsphäre.
Gerade sieht sich Facebook in den USA verstärkter Kritik ausgesetzt, weil die Aufweichung der Privatsphäre auf der Seite den Datenschützern Kopfzerbrechen bereitet, da macht das Unternehmen mit einer Datenpanne Schlagzeilen: Nutzern war es offenbar über einen Trick möglich, die Chat-Dialoge von Freunden ohne deren Wissen zu lesen.
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Internet-Netzwerk Facebook: Vermehrte Kritik aus den USA (© Foto: ddp)
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Nachdem das Technologie-Blog Techcrunch in einem Video die Sicherheitslücke aufgedeckt hatte, nahm Facebook den vorübergehend Chat vom Netz.
Das Unternehmen räumte den Fehler ein: Die Sicherheitslücke habe jedoch nur "für kurze Zeit" existiert und sei nun geschlossen. Inzwischen funktioniert der Chat wieder.
Offenbar fungierten ausgerechnet die Privatsphäreneinstellungen als Tor zu den eigentlich vertraulichen Freundesbotschaften: Eine Vorschaufunktion, mit der Nutzer testen können, wie das eigene Profil für einen anderen User aussieht, ermöglichte den Einblick in gerade laufende Online-Konversationen des betreffenden Mitglieds. Zudem waren ausstehende Kontaktanfragen einsehbar.
Das Sicherheitsteam von Facebook besteht aus 20 Angestellten. Der Chef der Abteilung, Max Keller, erklärte jüngst in einem Interview mit heise.de, dass das Abwehren von Angriffen durch Cyberkriminelle Priorität vor dem Schließen sämtlicher Sicherheitslücken habe.
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(sueddeutsche.de/joku/holz)
Christopher Lee zum 90.
@ KulturOptimist:
Wenn Sie mal neben den Beitrag nach rechts schielen, werden Sie von der SZ eingeladen, ein Fan zu werden... auf Facebook.
Ich bin nun wirklich kein Freund solcher sozialen Netzwerke, obwohl ich sie hin und wieder mal nutze...
...aber wenn ich mir die Digital-Seite der SZ heute mal anschaue, kriege ich das Gefühl, es läuft gerade ein Anti-Facebook-Feldzug.
Von den letzten 4 Artikeln sind 3 "Facebook zerstört Deine Privatsphäre"-Artikel.
Das mag ja ganz richtig sein, aber ich kenne hier kaum jemanden, von dem ich glaube, dass er das nicht wusste und gar keinen, von dem ich glaube, dass er das nicht schon beim ersten Artikel kapiert hätte.
Ohne eigenes Wissen Daten von Fremden gelesen zu werden ist natürlich immer schlecht, aber die die Chat-Dialoge der eigenen "Freunde" auszuspoinieren und zu lesen ...also ich meine... wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde.