Meldung von Drohungen Twitter will Beschwerdeknopf einführen

Beleidigungen gibt es auf Twitter leider zuhauf. Der Fall einer Britin hat nun aber Konsequenzen. Tausende haben einen Beschwerdeknopf gefordert, um pöbelnde Nutzer leichter beim Netzwerk melden zu können. Jetzt hat Twitter reagiert.

Die britische Aktivistin und Journalistin Caroline Criado hatte sich erfolgreich dafür eingesetzt, dass Frauen auf britische Banknoten abgebildet werden - und daraufhin Hunderte beleidigende Nachrichten bei Twitter erhalten, darunter auch Androhungen sexueller Gewalt. Nutzer des Kurznachrichtendienstes forderten daraufhin, dass es einfacher sein sollte, ein solches Verhalten zu melden. Bis Dienstag unterstützten mehr als 70.000 Personen eine Online-Petition für einen Beschwerdeknopf.

Nun hat Twitter reagiert: Ein Meldebutton soll es jetzt auch in der Android-Anwendung und auf der Webseite geben, teilte Twitter in Großbritannien mit. Vor drei Wochen hatte das Netzwerk bereits einen Beschwerdeknopf für die Iphone-App und auf der mobilen Webseite eingeführt.

Verstoßen die gemeldeten Nutzer tatsächlich gegen die Twitter-Regeln, indem sie zum Beispiel anderen Nutzern drohen, können sie vom Netzwerk ausgeschlossen werden, heißt es bei Twitter. Netzwerke wie Facebook, die Videoplattform Youtube oder auch Ebay verfügen bereits über einen solchen Meldeknopf.