Wer im Urlaub mit dem Handy im Internet unterwegs ist, zahlt bislang hohe Gebühren. Ein neuer Service soll das verhindern.
Auf das Surfen und mailen wollen mittlerweile viele Handynutzer auch im Urlaub nicht mehr verzichten. Besonders auf den neuen Smartphones wie dem iPhone von Apple oder den Android-Handys mit großem Display und Fingerbedienung über den Touchscreen macht das mobile Internet richtig Spass.
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Wenn das Surfen mit dem Handy teurer als ein Surfkurs wird. (© Foto: iStock)
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Andere Nutzer verwenden ihr Notebook, um auch im Ausland Nachrichten zu lesen, Musik herunterzuladen oder bei Ebay zu stöbern. Allerdings kostet der Datenverkehr im Ausland deutlich mehr als innerhalb Deutschlands. Auch wenn jemand innerhalb Deutschlands mit einer Datenflatrate unlimitiert ins Internet geht - im Ausland gilt diese Flatrate nicht.
Eine seit 1.März geltende neue EU-Regel soll solchen Rechnungen nun einen Riegel vorschieben. Wer beispielsweise nun über Ostern in ein EU-Land fährt und dort das mobile Internet nutzen will, sollte vorher bei seinem Mobilfunkanbieter die Kosten dafür deckeln lassen. Die EU-Regelung schreibt als Obergrenze einen Nettobetrag von 50 Euro, also für Deutschland von 59,50 Euro vor.
46.000 Euro Internetkosten
Sind 80 Prozent dieser Obergrenze versurft, erhält der Nutzer eine Mitteilung per SMS, die ihn darauf hinweist. Ist die Obergrenze schließlich erreicht, wird die Internetverbindung sofort unterbrochen und kann in diesem Monat im Ausland auch nicht mehr fortgesetzt werden. Weitere Kosten fallen dann nicht mehr an.
Wer dann gedankenlos drauflos surft, bekommt nach der Rückkehr schnell eine drei- oder vierstellige Rechnung präsentiert. So erging es beispielsweise einem Deutschen, der 2009 auf Reisen in Frankreich ein Fernsehprogramm heruntergeladen hatte und schließlich 46.000 Euro zahlen sollte. Aber auch schon das Aufrufen normaler Internetseiten oder das Herunterladen eines Liedes kostet im Ausland mehrere Euro.
Bis zum 30.Juni 2010 müssen Handykunden den Kostenairbag noch selbst bei der Kundenhotline ihres Anbieters anfordern, von 1.Juli ab profitiert jeder automatisch von dieser Schutzfunktion. Denn zu diesem Datum erfolgt eine Umstellung bei allen Providern.
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wenn das genauso umgesetzt wird wie bei den telefonaten, dann ist die neue regelung auch nur murks.
t-mobile verlangt z.b. für den inlandspreis im ausland generell 75 cent je gespräch als grundgebühr. minutenpakete werden angerechnet. bei z.b. 120 freiminuten und 120 gesprächen wären das schlappe 90 euro, bei tarifen ohne minutenbudget 112,80 zur grundgebühr hinzu. der Welttarif der 0,51 cent pro minute kostet kommt da auf 61,20. also bei dem von der EU geforderten Tarifvereinfachung kostet das ganze ein drittel mehr!!!
habe ungefähr 10 emails abgerufen mit iPhone in Österreich ohne dateianhänge und ohne bilder in 2 Tagen plus 1x karte aufgerufen, kostet schlappe 20 Euro lt. SMS die von t-Mobile netterweise zur warnung kam.
...sollte die EU besser dem Treiben der Netzbetreiber ein Ende setzen, beim Surfen im Ausland Preise zu verlangen, die sonst nur als "Wucher" durchgehen würden.
Wenn ich mal den Inlandspreis für 1MB (z.B. bei O2 im Internet Pack M = 5 Cent bei UMTS-Nutzung) mit dem Auslandspreis ( = 7 Euro) vergleiche, ergibt sich ein Faktor von 140.
Wäre das nicht mal ein Ansatz, liebe EU-Bürokraten?
...dann sind sowohl handy als auch internet für mich absolut zweitrangig.
allerdings kann man als alternative mal kurz in ein internetcafe, eben nur um mails zu holen.
urlaub sollte doch zum erholen da sein...