Microsoft-Chef Steve Ballmer drückte in einer Erklärung sein "tiefstes Mitgefühl über den Tod von Steve Jobs aus, einem der Gründer unserer Industrie und ein wahrer Visionär. Mein Herz ist bei seiner Familie, jedem bei Apple und jedem, der von seiner Arbeit berührt wurde."
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Die Startseite der Apple-Homepage, zu sehen in einem Apple-Store in Kalifornien. (© dpa)
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Google-Chef Eric Schmidt, der früher selbst eine führende Position bei Apple innehatte, sprach von einem sehr traurigen Tag "für uns alle". Er fügte hinzu: "Steve war so charismatisch brillant, dass er Menschen inspirierte, das Unmögliche zu tun." Er werde als der größte Computererfinder in der Geschichte in Erinnerung bleiben.
Der südkoreanische Apple-Wettbewerber Samsung Electronics beschrieb Jobs als innovativen Geist und großen Unternehmer. Zum Tod des Apple-Mitbegründers sprach der Geschäftsführer und Vize-Vorsitzende G.S. Choi im Namen des Elektronikkonzerns zugleich Familie und Kollegen von Jobs sein "tiefstes Mitgefühl" aus. "Sein innovativer Geist und seine bemerkenswerten Errungenschaften werden den Menschen in aller Welt für immer im Gedächtnis bleiben." Wenige Stunden vor der Nachricht von Jobs' Tod hatte Samsung mitgeteilt, dass es den Verkauf des neuen iPhone 4S von Apple in Frankreich und Italien verhindern wolle.
Sony-Chef Howard Stringer beschrieb Jobs als Führungsgestalt des Digitalzeitalters. Seine Innovationen und seine Kreativität würden noch für Generationen Träumer und Denker inspirieren, erklärte Stringer.
Der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg meinte, Amerika habe ein Genie verloren, an das man sich erinnere wie an Edison und Einstein und dessen Ideen die Welt für Generationen prägen würden.
Auch unter seinen Nachbarn, Mitarbeitern und Fans löste der frühe Tod von Steve Jobs tiefe Bestürzung aus. Kaum dass die Nachricht von Jobs' Tod über die örtlichen Radiosender lief, haben sich Dutzende Menschen aufgemacht, um ihm vor der Apple-Zentrale im kalifornischen Cupertino und seinem Wohnhaus im 20 Autominuten entfernten Palo Alto Lebewohl zu sagen.
Eine Parkbank am 1 Infinite Loop in Cupertino, dem Hauptquartier von Apple, wird zum Ort der Andacht. Über und über ist sie mit Blumen bedeckt und mit Beileidskarten. Auf einem iPad, das in der Dunkelheit leuchtet, ist Steve Jobs' Bild zu sehen. Seine Fans haben ihrem Idol einen Schrein errichtet, auch viele Mitarbeiter nehmen hier Abschied. Vor der vierstöckigen Apple-Zentrale haben sich die Übertragungswagen der US-Fernsehsender aufgebaut.
Auch vor Jobs Haus liegen Blumen, auch hier flackern Kerzen. Polizisten sperrten die Straße vor dem unscheinbaren Einfamilienhaus ab.
Als Unternehmenschef vermochte es Jobs, Apple vom Pleitekandidaten schrittweise zu einem der führenden Technologiekonzerne der Welt zu machen. Seit seiner Rückkehr ins Unternehmen 1996 verteuerte sich die Aktie fast um das Dreißigfache, im August überholte der Konzern sogar kurzzeitig den Ölmulti ExxonMobil als wertvollstes börsennotiertes Unternehmen der Welt.
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(sueddeutsche.de/dpa/Reuters/AFP/gba)
Wirbel um Obama-Biographie
Langsam reicht´s ...
Nun, wenn ich mir diese Welt anschaue, wie sie sich heute als real-existierendes System immer extremistischerer Konsumsuchtexzesse und -orgien (Applehype), immer totalitärerer Überwachungs- und Ausforschungsnetzwerke wie dem chinesischen Geheimdienst, der CIA, Facebook u.v.a.m. sowie den immer totalitäreren Wirtschaftskriminalitätsformen der computergesteuerten Finanzspekulations- und -anlagenbetrugswirtschaft zur Ausplünderung immer größerer Bevölkerungsschichten durch eine Miniclique von vielleicht 100.000 Organisatoren dieser Finanzbetrugsspekulations an den sogen. IT-basierten Börsen (interessanterweise mit dem Tarnnamen "Die Märkte" wohl akzeptiert) darbietet, dann war dieser Herr Jobs einer der mächtigen Organisatoren eben genau der "nice looking" Massentötungsmachinerien, mit denen die "player" der Märkte, ihr Neuee Massenmordsystem qua Entkapitalisierung, Verböldung und Verwahrlosung immer größerer Bevölkerungsgruppen organisierten.
Die beginnenden Aufmärsche in den USA weisen eben genau auf dieses Phänomen hin und mich wundert, wie reduziert die Fähigkeit zu komplexem, analystischen Denken und Wahrnehmen heute schon in Deutschland ist, wenn ich diese, an stalinistische Personenkultjubilierungsorgien erinnernde, Hudeleien über den Tod dieses faktisch ja eben doch beziehungsunfähigen und asozialen Fanatiker des Computerzeitalters lese.
Der Tod des Steve Jobs hat die Welt nicht ärmer gemacht. Er hat die Chance zum Untergang dieses Imperiums eröffnet und der Welt ein ganzes Kalaidoskop von Zukunftsoptionen zurück gegeben, die dem Microsoft-Applemonopol bisher zum Opfer gefallen waren.
Ich kann also eine klammheimliche Freude nicht verhehlen und bejammere diesen Tod nicht, sondern akzeptiere ihn als Dokument der Endlichkeit auch des Größenwahnsinns und seines Millionenheeres von fanatischen Anhängern und Statussymbolgroupies.
Steve Jobs war ein erfolgreicher und begnadeter Geschäftsmann, und
dies im besten Sinne. Aber er war nicht Gott und kein Heiliger. Diese
Trauerbekundungen haben etwas exhibitionistisches an sich und sind
obszön. Da unterscheidet sich dann die doch so coole I-podgeneration
in keinster Weise von den Reflexen der Lady Di Generation.
"Obwohl ein Vaterschaftstest keine Zweifel liess, leugnete Jobs, der Vater von Lisa Brennan-Jobs zu sein, seiner Tochter aus der langjährigen Beziehung mit der Journalistin Chris-Ann Brennan. Ein Gerichtsurteil war nötig, um Jobs dazu zu bringen, für Mutter und Kind aufzukommen, die inzwischen zum Sozialfall geworden waren."
gehts noch?
Jeder in der Redaktion muß wieder was dazu schreiben: Bewunderung des großen Tycoons.
Wo bleibt die kritische Auseinandersetzung mit seinem Leben?
Paging