Ein tierisches Drama: Auf einem Autobahnparkplatz haben Polizeibeamte 92 teilweise nur einen Monat alte Welpen entdeckt - eingepfercht in kleine Boxen in einem ungarischen Laster.
Ohne Wasser und Futter in zu kleine Transportboxen gepfercht: Die Polizei hat in einem Lastwagen 92 teils verwahrloste Hundebabys entdeckt. Die Welpen seien vermutlich aus Osteuropa eingeschmuggelt worden, teilten die Beamten am Dienstag in Nürnberg mit. Der 36 Jahre alte Fahrer des ungarischen Lastwagens wurde zunächst festgenommen, später aber wieder freigelassen.
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Die Vierbeiner wurden ins Nürnberger Tierheim gebracht und dort in einer eigenen Krankenstation versorgt. Etwa vier bis fünf der kleinen Hunde müssten mit Infusionen behandelt werden, berichtete Tierheimleiterin Heike Weber. Ihr Zustand habe sich verschlechtert - es sei nicht sicher, ob diese Welpen überleben. "Einige sind recht schwach", sagte Weber der Nachrichtenagentur dpa. Andere Tiere seien ebenfalls krank oder hätten Würmer.
Die Polizeibeamten hatten die Hunde am Montag auf einem Autobahnparkplatz an der A3 im Landkreis Erlangen-Höchstadt entdeckt. Es handelte sich um verschiedene Rassen von Dackeln über Boxer bis zum Golden Retriever. "Dabei ist ein ganzer Wurf Beagle", sagte Weber. Es handele sich um Modehunde, die auf dem Tiermarkt teuer verkauft werden könnten. Die Welpen sollten in die Niederlande gebracht werden.
Nach ersten Ermittlungen waren die Dokumente der Vierbeiner zum Teil gefälscht. Die Welpen wurden einige Wochen älter gemacht, damit sie überhaupt transportiert werden durften. Normalerweise dürfen erst mindestens acht Wochen alte Tiere ins Ausland gebracht werden - laut Weber war die Hälfte der Tiere aber maximal vier bis fünf Wochen alt. Zunächst sollen die Hundebabys im Tierheim versorgt und aufgepäppelt werden, später werden sie vermutlich in Deutschland vermittelt.
Ein weiterer Hund beschäftigte am Dienstag quasi als Schwarzfahrer die Bundespolizei, nachdem der Husky am Nürnberger aus der S-Bahn gesprungen war. Ein Fahrgast nahm sich des umherirrenden Hundes an und fing ihn mit seinem Schal ein. Der Husky landete ebenfalls im Nürnberger Tierheim. Dort meldete sich allerdings später der Besitzer, der ihn in der S-Bahn Altdorf-Nürnberg verloren hatte.
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(Süddeutsche.de/dpa/sonn)
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Die neueste Antwort
Danke für Deinen Kommentar. An dem roten Balken kann man erkennen was Menschen nicht nur den Tieren antuen. Es wäre doch
interessant wenn die Tiere sich ähnlich wie die Menschen verhalten würden. Wäre das ein Jammern und Schreien !!
Es wäre angebracht Tierquäler als solche auch öffentlich bezeichnen zu dürfen. Leider fehlt der Justiz das Stückel Papier dazu.
immer noch zu lasch bestraft. Die lachen doch über die Justiz. Menschen, die Tiere quälen, aussetzen u.ä. sollten mit einem Verbot der Tierhaltung belegt werden. Die Verbrauchssteuer Hundesteuer sollte auch dafür mit benutzt werden.
Ich muss immer mehr feststellen, für viele Menschen ist die Bezeichnung Mensch fehl am Platz. Hm, Tier wäre auch nicht gut, denn unter den Tieren gibt es nicht so viel Abschaum.