US-Autofahrer melden Probleme beim Sportwagen Z4, bei dem unter ungünstigen Bedingungen die Servolenkung ausfällt. Auch Mazda ist im Visier der Verkehrssicherheitsbehörde.
BMW droht in den USA Ärger wegen seines Sportwagens Z4. So geht die dortige Behörde für Verkehrssicherheit (NHTSA) inzwischen mehr als 100 Beschwerden von BMW-Fahrern nach, die Probleme mit der Servolenkung des Modells haben. Wie die Behörde auf ihrer Internet-Seite bekannt gibt, sind an die 49.000 Autos aus den Jahren 2003 bis 2005 betroffen.Einen tödlichen Unfall soll es den Berichten zufolge nicht gegeben haben; allerdings ist in den Beschwerde-Meldungen von Beinahe-Unfällen die Rede.
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Die US-Verkehrssicherheitsbehörde geht Beschwerden über den BMW Z4 nach. Angeblich kommt es bei Hitze oder langen Fahrten vor, dass das Lenkrad plötzlich schwergängig wird. (© BMW)
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Hintergrund der Fälle: Bei besonders heißem Wetter, hoher Geschwindigkeit oder auch nach besonders langen Fahrten soll das Lenkrad auffällig schwerfällig werden. Ein BMW-Sprecher betonte am Sonntag, der Fall sei bereits seit einem Jahr bekannt - und werde vom Konzern als "nicht sicherheitsrelevant" eingestuft.
Schon vor einiger Zeit habe man die Probleme dem Kraftfahrtbundesamt gemeldet. Dieses habe bereits bestätigt, dass eine Rückrufaktion nicht notwendig sei. Außerdem handele es sich um ein Vorgängermodell des aktuellen Z4, die Probleme seien längst behoben. "Wir verwenden inzwischen andere Materialien", so der Konzernsprecher. Aus den USA heißt es dagegen, die Prüfungen der NHTSA seien erst am Anfang und könnten je nach Ergebnis zu einer Rückrufaktion führen.
In den USA stoßen Probleme wie die des Z4 auf großes Interesse, seitdem der japanische Marktführer Toyota seit Monaten Millionen von Fahrzeuge wegen akuter Sicherheitsprobleme bei Bremsen, Gaspedalen und klemmender Fußmatten zurückrufen musste. Die acht Millionen Toyotas, die inzwischen betroffen sind, führten zu einem Ermittlungsverfahren gegen den Konzern.
Der Verdacht: Toyota soll Kunden und Behörden zu lange im Unklaren über das Ausmaß der technischen Probleme gelassen haben. Es ist eine Kette schlechter Nachrichten, die nicht abzureißen scheint. Erst vor einigen Tagen hatte Toyota bekanntgegeben, dass wegen schwerer Motorprobleme 270.000 Modelle der Luxusmodelle Lexus und Crown in die Werkstätten geholt werden müssen.
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OB-Kandidatin Nallinger
So einfach sollte es sich die BMW AG es allerdings nicht machen.
Es ist nämlich nicht so, dass die Lenkung " nur" schwergängig wird, sondern sie scheint blockiert zu sein. Wenn dieser Anfangswiderstand durch entsprechenden Krafteinsatz überwunden ist, werden die Lenkkräfte plötzlich wieder normal, wobei allerdings die Lenkkorrektur nun viel zu groß ausfällt und deswegen gegengelenkt werden muss.
Dieses Lenkverhalten ist sicherheitsrelevant, weil bei höheren Geschwindigkeiten Schleudergefahr besteht.
Die BMW AG sieht das NATÜRLICH anders, die Kosten für den fälligen Austausch der Lenksäule soll zur Hälfte der Kunde tragen.
Mal sehen, was in den USA passiert und wie das Kraftfahrtbundesamt reagiert.
Die Aussenwirkung ist jetzt schon entsprechend, die "Freude am Fahren" deutlich eingeschränkt.
ach?
ich würde eher titeln:
"Amerikaner klagen gerne, sobald jemand anders schuld daran sein könnte"
Es wundert mich, dass man in USA *überhaupt* noch ein vernünftiges Produkt verkaufen kann, ohne mit einem Bein im Gefängniss oder Armenhaus zu stehen. Dort drüben kann man ja schön beobachten, was passiert, wenn die Juristen und Buchmacher die Kontrolle übernehmen.