BMW M135i xDrive Höherer Verbrauch als beim Hecktriebler

Den Normverbrauch gibt BMW mit 7,8 Litern Super an und die Höchstgeschwindigkeit beträgt 250 km/h. Während diese elektronisch abgeriegelt ist und mit der des 135i mit Heckantrieb identisch ist, ist der Verbrauch des Einsers mit nur einer Antriebsachse um 0,3 Liter geringer. Das sind die Daten des Herstellers. Im Alltag variieren die Werte zwischen etwas mehr als acht Litern bei zurückhaltender Fahrweise und bis zu 13 Litern bei voller Ausschöpfung des Leistungspotenzials.

Sparsamer ist da der zweite angebotene Allrad-Einser, der 120d xDrive. Der Diesel leistet 184 PS, soll im Schnitt 4,7 Liter Diesel verbrauchen und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 228 km/h. Sein Grundpreis beträgt 30.500 Euro, 2000 Euro mehr als der nur heckgetriebene 120d kostet.

Allrad bedeutet Mehrkosten

Ob Benziner oder Diesel, die Allrad-Technik ist aufwendiger als der übliche Heckantrieb eines Einsers. Ob sie zuverlässig und wartungsarm ist, kann nur die Zeit zeigen. Sie sorgt in jedem Fall für einen höheren Verbrauch und einen stärkeren Verschleiß von Teilen wie Reifen oder Bremsen, belastet zudem die Fahrwerkskomponenten mehr. Außerdem wächst das Fahrzeuggewicht um bis zu 90 Kilogramm.

Ein Einser mit Allradantrieb ein Sinnbild der Marke BMW: leistungsstark, teuer und nicht ganz vernünftig. Denn Allradantrieb bedeutet Mehrkosten. Und die xDrive-Technologie bietet dabei den wenigsten Kunden spürbare Vorteile im alltäglichen Fahrbetrieb - außer sie bewohnen eine Mittel- oder Hochgebirgsregion. Allrad-Technik ist im Einser eher ein Placebo. Sie beruhigt und gibt bei jeder Fahrt ein Gefühl der Sicherheit. Man muss es sich nur leisten können.

Die Kosten für Reise und Unterkunft anlässlich der Präsentation des BMW M135i xDrive wurden teilweise vom Hersteller getragen.