Moderne Hybridantriebe zeichnen sich durch geringen Verbrauch und eine hohe Leistung aus. Für den Massenmarkt sind die spritsparenden Fahrzeuge aber noch zu teuer.
Umweltschutz ist schick. Jeder vierte Kunde sei bereit, ein Auto mit Hybridantrieb zu kaufen und bis zu 3000 Euro mehr dafür auszugeben, heißt es in einer aktuellen Studie des Reifenherstellers Continental. Auch DaimlerChrysler-Chef Dieter Zetsche hat das "premium-ökologische Segment" als neuen Trend ausgemacht.
Lexus LS 600 h: Die Luxuslimousine erreicht eine Systemleistung von circa 330 kW/450 PS. Als Hightech-Alternative für Hochleistungsautomobile kann der Hybrid seine hohen Kosten leichter kaschieren. (© Foto: Hersteller)
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Der Beweis für den grünen Bewusstseinswandel steht allerdings noch aus. Momentan sind deutsche Autokäufer weder mit großzügigen Rabatten noch mit spritsparenden Modellen zu locken. Hybrid-Fahrzeuge verkaufen sich in homöopathischen Mengen von einigen Tausend Stück, auch vom Passat Blue Motion plant VW jährlich nur 10.000 Verkäufe. Spritsparen und Umweltschutz findet jeder gut, nur verzichten möchte halt keiner. Tatsächlich ließe sich manche persönliche CO2-Bilanz mit dem Kauf eines neuen Wagens verbessern - ohne beim Spaß auf die Bremse treten zu müssen.
Der Beweis für den grünen Bewusstseinswandel steht noch aus
"Leute, kauft Hybrid-Autos von Toyota!", hat Grünen-Fraktionschefin Renate Künast gefordert. Doch dem Klima ist kein bisschen geholfen, wenn potentielle Dieselkunden auf Hybrid-Autos umsteigen. In den Vergleichstests diverser Fachzeitschriften schneiden neue Dieselfahrzeuge bei den Verbrauchswerten besser ab als Hybrid-Benziner. Moderne Selbstzünder haben in allen Leistungsklassen entscheidend dazu beigetragen, dass der Gesamtverbrauch deutscher Neuwagen heute 25 Prozent geringer ist als 1990. Richtig ist aber auch, dass der Dieselboom nicht dauerhaft anhalten wird. Experten zufolge wird der Anteil von Selbstzündern an der europäischen Neuwagenflotte bei 50 bis 60 Prozent stagnieren. Folglich brauchen die Ottomotoren eine Diät - noch verbrauchen sie mindestens ein Viertel mehr als Dieselantriebe.
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Moderator Ray Cokes
Guter Beitrag!
Allerdings bezweifle ich, dass diese Fettleibigkeit durch Freiwilligkeit bekämpft werden kann. Die Automobilhersteller produzieren das was gekauft wird.
Vor knapp 10 Jahren gab (und gibt es heute noch) ein kleines Fahrzeug mit dem Namen Twike. Frei erhältlich, 400kg Gesamtgewicht, ein Energieverbrauch von umgerechnet weniger als 0.8 l/100 km.
Ich habe so eines gekauft und musste aber einsehen, dass es diese Superschlanken Fahrzeuge sehr schwer haben, da die Ferngesteuerte Zentralverrammelung, eine Klima-4Zonen-Automatik, etwa 25 Airbags sowie die 1000 Watt HiFi Anlage (kürzlich ausgezeichnet!) fehlen. Ausserdem hört man, oh Graus, jedes Schlagloch.
In sofern sind Hybrid Fahrzeuge schon ein Weg in die richtige Richtung.
Mehr funktionieren würde aber eine entsprechende Besteuerung:
bis 120 g CO2/km sind gratis. Darüber errechnet sich die Jahressteuer:
(CO2 Ausstoss - 120)^2 in Euro.
Das ergibt dann für 140 g/km = 400 Euro
für 200g/km sind es aber schon 6400 Euro pro Jahr
Dann würde sich was gegen diese Fettleibigkeit bewegen....
Wie sehr viele Fettleibige (Autos) bestätigen können, bringen Diäten rein garnichts: jede kurzzeitige Einsparung durch eine neue Wunderdiät (Parallel-Hybrid, FSI, ...) wird schon nach kurzer Zeit durch vermehrte Freßsucht (Leistungssteigerung, höheres Fahrzeuggewicht durch sinnlose Gimmicks, ...) wieder zunichte gemacht.
Das einzige, was helfen könnte, wäre eine komplette Ernährungsumstellung für unsere Autos auf Strom statt fossile Treibstoffe, diese sowie Biotreibstoffe dürften dann nur noch in kleinen Dosen (z.B. in Generatoren für seriellen Plug-in-Hybrids) eingenommen werden.
Da unsere deutschen Autofirmen aber anscheinend ideologisch und technisch nicht in der Lage sind, diese Umstellung durchzuführen, werden halt laufend neue Diätsäue durchs Deutschmichel-Dorf getrieben und Gelder lieber in Bluemotion-Greenwashing-Kampagnen statt in die Forschung investiert.
Das könnte alles gut funktionieren, wenn es nicht die Globalisierung gäbe, und von Norwegen über die USA bis China andere Hersteller solche Elektrofahrzeuge bauen würden.
Pech für unsere Arbeitsplätze, aber wir wollens ja nicht anders...
@ llechwedd: wer nicht mal zwischen Wetter und Klima unterscheiden kann, sollte sich vielleicht besser zu Themen äußern, von denen er ein bißchen was versteht (falls es die überhaupt gibt).
Gruß Skarrin
Na, viel Fundiertes bieten Sie ja nicht auf. Wo haben Sie denn das Protokoll der PR-Kampagne Eriks des Roten her? Das ist doch hanebüchen und widerspricht jeglicher Sprachwissenschaft. Bleibt weiter nichts zu sagen als Matth. 5, Vers 3. Amen.
Speziell zum vorigen Beitrag !
Leider gibt es immer noch unheimlich viele "Hanseln" die aus Bequemlichkeit und Ignoranz die Warnungen ernstzunehmender Wissenschaftler und besorgter Menschen ignorieren. Es gibt viele ernstzunehmende Probleme die unserer Erde aufgrund der allgemeinen Erwärmung bereits schon betreffen. Wetterextreme, Ausbreitung von Wüsten, Waldsterben usw. Und wer nicht besonders viel Hintergrundwissen hat sollte mit seinen Argumenten aufpassen.
Beim Namen Grönland ist der Verfasser des vorigen Artikels auf den Reklametrick von Erik dem Roten reingefallen, der diese riesige, fast unbesiedelte Insel Grünland taufte um Menschen anzulocken.
Der Weinbau war früher viel weitert verbreitet- und Franken war früher das größte Weinbaugebiet in Deuschland. Wein war wichtiges handelsgut und Volksgetränk. Wie sauer der Wein war kann ich nicht sagen. Heute sind nur noch die besten Lagen übrig. Im 16. Jahrhundert gab es zudem noch besonders viele kalte Winter- Kleine Eiszeit genannt !
das mit den Alpenpässen lasse ich mal Weg.
So gehts auf jedenfall nicht bei der Argumentation. Viele wissenschaftliche Erkenntnisse einfach als Hysterie abtun - und dann aber doch mit Halbwissen argumentieren.
Ein genauere Erläuterung des "Vertrages" mit der Geologie würde mich als Geologe sehr interessieren.
Von Klima-Hysterie kann keine Rede sein - höchstens von Ignornaz und Unwissen.
Der Hauptgrund, (fossile) Energie zu sparen, ist die Endlichkeit der Vorräte. Das mit dem "Klima" ist doch eh nur eine Ersatzreligion, die im säkularisierten Europa eben besonders gut verfängt. Seien wir doch nicht so vermessen, zu glauben, das Erdklima ließe sich von uns paar Hanseln wirklich und nachhaltig in eine andere Richtung drängen, als die, in die es sich ohnehin bewegt. Im Bamberger Diözesanmuseum ist derzeit eine Landkarte von 1508 zu sehen, auf der rund um den oberfränkischen Staffelberg Weinberge zu sehen sind. Die Alpengletscher sind nicht die Millionen von Jahren alten Formationen, ohne welche die Menschheit nicht existieren könnte, sondern ein Produkt der letzten Zwischeneiszeit, die im 17. Jahrhundert einsetzte. Zur Römerzeit waren die meisten Alpenübergänge durchgehend im Winter begehbar anders wären die transalpinen Provinzen nicht zu halten gewesen. Und Grönland wurde von den Wikingern gewiß nicht wegen des schicken Packeispanzers Grünland getauft. Die Klima-Hysterie zeigt deutliche Anzeichen einer Religion: Ihre Hohepriester arbeiten vorwiegend damit, den Gemeindegliedern ein schlechtes Gewissen zu machen und drohen Sündern mit Hitze (Fegefeuer) sogar den Ablasshandel haben die Klima-Priester der katholischen Kirche nachgemacht. Und die Inquisition (Energiepaß) ist schon auf dem besten Weg. Die Erde werden wir weder retten noch dem Untergang anheim stellen es geht bei der ganzen Diskussion doch um das Erhalten eines zivilisatorischen Status quo, dessen Anfang willkürlich festgesetzt wurde. Dabei wird gern vergessen, dass unsere sogenannte Zivilisation auf einem sehr einseitigen Vertrag mit der Geologie beruht, welchletztere ihn jederzeit ohne Vorankündigung kündigen kann. Zudem erlaube ich mir, mich zu weigern, Vorhersagen von Leuten ernst zu nehmen, die mir erzählen wollen, was in 100 Jahren sein wird, es aber nicht fertig bringen, das Wetter für die nächsten 14 Tage korrekt vorherzusagen. übrigens sind nicht weniger jener Experten, welche die Klimaerwärmung als menschengemacht diagnostizieren, solche, die Ende der 1970er Jahre den Leuten allen Ernstes versicherten, die Erde (gemeint war wohl das bisschen Europa ...) stehe unweigerlich und unmittelbar vor einer selbstverständlich menschengemachten Eiszeit. Aber wie schon Physik-Nobelpreisträger Niels Bohr wußte: Vorhersagen
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