Zehn Dinge über ...:Landwirtschaft

Wie viele Wildtiere sterben in Deutschland jährlich durch Mähmaschinen und was hat Vogelkot mit dem Ackerbau zu tun? Zehn Dinge über die Landwirtschaft, die Sie bestimmt noch nicht kennen.

Sebastian Herrmann

11 Bilder

Guano

Quelle: AFP

1 / 11

Vor der Erfindung des Kunstdüngers war Guano aus Vogelkot ein begehrter Rohstoff für die Landwirtschaft. Die USA erließen 1856 den "Guano Island Act". Das Gesetz erklärte Inseln, die ein US-Bürger entdeckte und auf denen große Mengen Vogelkot lagerten, automatisch zu US-Staatsgebiet. Etwa 50 Inseln gerieten so unter die Kontrolle der Vereinigten Staaten.

Rudolf Steiner

Quelle: Getty Images

2 / 11

Die biologisch-dynamische Landwirtschaft richtet sich an den kruden Ideen Rudolf Steiners aus. Der Begründer der Anthroposophie vertritt in seinen Schriften allerlei bizarre Ideen rund um Pflanzen, deren Anbau und Verwendung. So behauptete er, dass der Verzehr von Kartoffeln die Intelligenz der Europäer reduziere.

Bauer

Quelle: iStockphoto

3 / 11

Laut einer modernen Faustregel unter Landwirten arbeitet ein Bauer in der Mitte seines Lebens besonders effizient. Doch als Forscher der Cornell University die Annahme überprüften, stellten sie fest, dass vor allem der Einsatz neuester Technologien die Effizienz einer Farm steigerte - unabhängig vom Alter des Bauern.

Sorghum

Quelle: iStockphoto

4 / 11

Wenn Felder stark von Acker-Kratzdisteln bewachsen sind, empfehlen Wissenschaftler der Universität von Illinois, das Unkraut mit Hilfe einer anderen Pflanze zu vertreiben: Sudangras. Dieses wächst so schnell, dass es den Disteln das Licht raubt und die Konkurrenz zu 95 Prozent vernichtet.

Hase auf der Flucht

Quelle: dpa

5 / 11

Laut Schätzungen der Deutschen Wildtierstiftung sterben in Deutschland auf landwirtschaftlichen Flächen jedes Jahr 500.000 Wildtiere durch Mähmaschinen - darunter etwa 90.000 Rehkitze.

Genomanalyse

Quelle: iStockphoto

6 / 11

Die meisten europäischen Männer stammen von Landwirten ab, die vor etwa 10.000 Jahren aus dem Nahen Osten eingewandert sind. Das schließen Wissenschaftler der Universität Leicester aus Genomanalysen.

Bier, Weizen

Quelle: iStockphoto

7 / 11

Einige Wissenschaftler vertreten die These, dass die Lust am Rausch zur Erfindung der Landwirtschaft geführt hat. Demnach bauten die ersten Bauern der Geschichte Getreide an, um daraus Bier zu brauen.

Herbstarbeiten in der Landwirtschaft

Quelle: SZ

8 / 11

Auf 53 Prozent der Bodenfläche Deutschlands wird Landwirtschaft betrieben.

Fleisch roh

Quelle: SZ

9 / 11

In den USA versuchen sogenannte Paläos nach den Prinzipien der Steinzeit zu leben - woher sie diese auch immer kennen mögen. Ein Prinzip dieser Fitness-Wahnsinnigen ist es, nur Lebensmittel zu essen, die dem Menschen bereits vor der Erfindung des Ackerbaus zur Verfügung standen.

Blumenkohl

Quelle: SZ

10 / 11

Um einen Blumenkohl zu ernten, bedarf es fleißiger Hände - Maschinen waren damit bisher überfordert. Ein Roboter des britischen National Physical Laboratory in Teddington könnte Landwirten jedoch bald helfen: Mittels Mikrowellen erkennt er reife Kohlköpfe unter ihren Blättern, vermisst und analysiert diese und erntet schließlich.

Zehn Dinge - das Buch

Quelle: Droemer Knaur

11 / 11

Zehn Dinge über ... können Sie jetzt auch nachlesen in Sebastian Herrmanns Buch

Die fliegende Katze

Verlag: Droemer Knaur Taschenbuch Sachbuch/Ratgeber

223 Seiten

Sprache: Deutsch

Zu bestellen im SZ-Shop

© sueddeutsche.de/mcs
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Abo kündigen
  • Kontakt und Impressum
  • AGB