MAUERSEGLER IN DALMATIEN, 2014, 20 SEKUNDEN

Ihr schriller Ruf gehört zum Sommer, besonders dort, wo sie in altem löchrigen Gemäuer Bruthöhlen finden. Mauersegler sind wie kaum eine andere Vogelart an das Leben in der Luft angepasst: die spitzen, sichelartigen Flügel, der kompakte Schwanz. Außerhalb der Brutzeit verbringen sie Monate in der Luft. Sie übernachten sogar fliegend, wozu sie in höhere Luftschichten aufsteigen und bei geringer Geschwindigkeit in einen Halbschlaf verfallen. Trotz ihres Namens sind die Mauersegler keine reinen Segler, Gleit- und Flügelschlagphasen wechseln sich ab. Sie können bis zu 200 Kilometer pro Stunde schnell werden und ernähren sich von im Flug erbeuteten Insekten und Spinnen.

Bild: Lothar Schiffler 1. November 2016, 14:232016-11-01 14:23:16 © SZ vom 29./30. Oktober 2016/beu