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Umwelt:Der grüne Planet

A view is seen from the Amazon Tall Tower Observatory (ATTO) in Sao Sebastiao do Uatuma

Auch der Regenwald im Amazonas-Becken scheint in den vergangenen Jahrzehnten dichter und grüner geworden zu sein.

(Foto: Bruno Kelly/Reuters)

Städte wuchern, Landschaft wird zubetoniert, Natur verschwindet - doch das ist längst nicht überall so. Insgesamt breiten sich die Pflanzen auf der Erde sogar aus. Der Grund? Der Mensch.

Die Vegetation ist auf dem Vormarsch. In Sibirien und Kanada stoßen Nadelwälder in die Tundra vor, wo bisher nur Gräser und Sträucher bestehen konnten. In den USA breiten sich Ahorn- und Buchenwälder nach Norden aus. Das tibetische Hochplateau bedeckt sich mit Grasland. In der chinesischen Bergregion Shangnan gedeihen Kiefer, Korkeiche, Spitzahorn und Pistazie auf den vor Jahren gerodeten Flächen. Und in der Sahel-Region am Südrand der Sahara mehren sich Büsche und Bäume. Selbst in den Tropen verdichtet sich der Regenwald.

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