In den Wochen und Monaten nach dem Unglück schüttete das Sowjetregime 5000 Tonnen Beton aus Hubschraubern in die offene Reaktorruine. Regen, Frost und Sturm setzten dem 65 Meter hohen Provisorium über die Jahrzehnte allerdings stark zu. Das Dach des Sarkophags könnte jederzeit einstürzen, fürchten nun Experten übereinstimmend. Dadurch würde das vor sich hin bröselnde Gemisch aus Beton und radioaktiven Spaltelementen freigesetzt werden.

Bild: dpa 15. November 2016, 16:382016-11-15 16:38:19 © SZ.de/dpa/dit/beu/lalse