Klonforschung Russland verweigert Klonforscher Gewebe eines Mammuts

Der südkoreanische Forscher Hwang Woo Suk plant, zusammen mit russischen Forschern ein Mammut zu klonen. Allerdings will Russland ihm dafür keine Gewebeproben eines sibirischen Mammuts zur Verfügung stellen.

Russland will dem südkoreanischen Forscher Hwang Woo Suk keine Gewebeproben zum Klonen eines sibirischen Mammuts zur Verfügung stellen. Das teilte die Akademie der Wissenschaften in der russischen Teilrepublik Jakutien mit und widersprach damit einer Ankündigung des Klonexperten.

Beide Seiten hätten zwar ein Abkommen unterzeichnet, dieses beziehe sich aber nicht auf die Überreste der ausgestorbenen eiszeitlichen Elefantenart, sagte Abteilungsleiter Albert Protopopow nach Angaben der Agentur Interfax.

Hwang Woo Suk hatte angekündigt, Zellkerne aus sibirischem Mammut-Gewebe in Eizellen eines indischen Elefanten einsetzen zu wollen. Diese Eizellen sollten dann einer Elefantenkuh eingepflanzt werden, damit sie den Embryo austrägt.

Im Gegenzug für das Gewebe wollte das beteiligte Klonunternehmen Sooam sein Knowhow mit Russland teilen.

Hwang Woo Suk gilt als umstritten, da sich zwei seiner Studien als Fälschung erwiesen haben. Er hat jedoch schon einen Hund geklont.