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Energietechnik:Der Strom liegt auf der Straße

Bundesumweltminister Altmaier besucht Sachsen-Anhalt

Wissenschaftlerin mit Solarzelle.

(Foto: dpa)

Straßen und Bahngleise könnten sich in Solar-Kraftwerke verwandeln - dank millimeterdünner Photovoltaik-Beläge, die sich wie Teppichboden verlegen lassen.

Asphaltwüsten können eine Inspirationsquelle sein. Lukas Renken von der Rheinisch-Westfälisch Technischen Hochschule (RWTH) Aachen zum Beispiel denkt sich den grauen Belag einfach weg und sieht stattdessen blau schimmernde Solarzellen. "In Deutschland gibt es fast anderthalb Milliarden Quadratmeter horizontale Flächen, auf denen man Sonnenstrom gewinnen könnte", sagt er. Besonders gut geeignet, da wenig befahren, seien Parkplatzzufahrten, Seiten- und Mittelstreifen von Autobahnen, Marktplätze und der Raum zwischen Eisenbahnschienen. Würde man nur 15 Prozent der Verkehrsflächen nutzen, könnte man soviel Strom produzieren wie alle deutschen Atomkraftwerke zusammen.

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